Formel 1

Die Fahrer in der Königsklasse 2009

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Im Feld der 20 Fahrer der Formel 1-Saison 2009 gibt es nur ein neues Gesicht. Der Schweizer Sebastien Buemi tritt gegen 19 alte Hasen an.

Für jeden der 20 Piloten in der Königsklasse steht eine Zahl:

1 - Lewis Hamilton: Der Weltmeister trägt die Startnummer 1. Hamilton benötigte dafür nur 35 GP-Starts. Michael Schumacher brauchte 52 Einsätze, bis er die "1" aufs Auto bekam.

4 - Heikki Kovalainen: Der 27-jährige Finne ist einer von vier Fahrern aus dem Pool von Flavio Briatore. Auch Fernando Alonso, Mark Webber und Nelsinho Piquet sind bei dem Renault-Teamchef unter Vertrag.

39 - Felipe Massa: Der Ferrari-Pilot war nach seinem Sieg beim GP Brasilien für 39 Sekunden Weltmeister 2008. So lange dauerte es, bis Lewis Hamilton auf dem rettenden fünften Platz die Ziellinie passierte.

69 - Kimi Räikkönen: Der Finne hat nur 69 Prozent seiner Rennen beendet. In 139 Rennen stoppte er 44 Mal vorzeitig. Das ist die schlechteste Bilanz aller Spitzenpiloten.

10 - Nick Heidfeld: Der Mann aus Mönchengladbach geht in seine zehnte Formel 1-Saison. Heidfeld debütierte 2000 auf Prost-Peugeot.

71 - Robert Kubica: Der lange Pole trägt schwer an seinen 71 Kilogramm. Weil er zehn Kilo mehr wiegt als Teamkollege Nick Heidfeld, muss er bei einigen Rennen auf KERS verzichten.

3 - Fernando Alonso: Der Weltmeister von 2005 und 2006 setzt fest auf seinen dritten Titelgewinn. "Alles andere wäre eine Enttäuschung."

6 - Nelsinho Piquet: Der Brasilianer fährt auf Bewährung. Wenn er bestimmte Leistungen nicht erbringt, kann er ab dem siebten Grand Prix durch Renault-Testpilot Romain Grosjean ersetzt werden.

54 - Timo Glock: Der Hesse mit Wohnsitz Köln hat die längste Formel 1-Pause aller aktiven Fahrer eingelegt. Zwischen dem GP Brasilien 2004 und dem GP Australien 2008 setzte Glock 54 Rennen oder 1.239 Tage mit der Formel 1 aus.

200 - Jarno Trulli: Der Hobby-Winzer fährt beim Saisonauftakt in Melbourne seinen 200. Grand Prix. Trullis Formel 1-Karriere begann mit dem GP Australien 1997.

6 - Sebastien Bourdais: Kein Fahrer hat mehr Titel gesammelt als der Brillenträger aus Le Mans. Bourdais wurde 1998 französischer Formel 3-Meister, er gewann 2002 die Formel 3000-EM und holte zwischen 2004 und 2007 vier ChampCar-Titel.

20 - Sebastien Buemi: Der Neuling aus der Schweiz ist der jüngste Fahrer im Feld. Bei seinem Debüt in Melbourne wird Buemi 20 Jahre und 149 Tage alt sein.

81 - Mark Webber: Am 22. November brach sich Webber bei einem Radunfall in Tasmanien das rechte Bein. 81 Tage später saß er in Jerez wieder in einem Formel 1-Auto.

4 - Sebastian Vettel: Der neue Red Bull-Pilot ist zwar erst 21 Jahre alt, doch er hält bereits vier Rekorde in der GP-Statistik. Vettel ist der jüngste Fahrer mit WM-Punkten, einem GP-Sieg, einer Pole Position und Führungsrunden.

10 - Nico Rosberg: In der GP-Geschichte gab es zehn Fälle, in denen Vater und Sohn Formel 1-Rennen fuhren: Keke und Nico Rosberg, Nelson/Nelsinho Piquet, Satoru/Kazuki Nakajima, Graham/Damon Hill, Gilles/ Jacques Villeneuve, Jack/David Brabham, Wilson/Christian Fittipaldi, Mario/ Michael Andretti, Hans/Hans-Joachim Stuck, Manfred/Markus Winkelhock.

16 - Kazuki Nakajima: Der Williams-Pilot ist der 16. Japaner in der Formel 1. Der erfolgreichste Fahrer aus Nippon war sein Vater Satoru mit 16 WM-Punkten.

9 - Adrian Sutil: Der 26-jährige Musikfan aus Starnberg lebt in der Schweiz. Insgesamt haben neun Piloten in der Alpenrepublik ihr Domizil: Hamilton, Kovalainen, Räikkönen, Alonso, Vettel, Bourdais, Trulli und Heidfeld zählen auch dazu.

14 - Giancarlo Fisichella: Der Römer fährt in Melbourne seinen 14. Grand Prix von Australien. Fisichella hatte sein Debüt bei der GP-Premiere von Melbourne 1996.

8 - Jenson Button: Der Sieger des GP Ungarn 2006 verzichtete nach dem Rückzug von Honda auf die Hälfte seiner Gage. Button verdient jetzt acht statt 16 Millionen Dollar pro Jahr.

285 - Rubens Barrichello: Der Rekordteilnehmer der Formel 1 darf weiter GP-Starts sammeln. 268 Einsätze hat er bereits. Am Ende des Jahres werden es 285 sein. Ein Ende ist nicht absehbar.

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