Freitagstests

Mercedes holt auf

Foto: DTM 39 Bilder

In den ersten beiden Tests der DTM in Mugello am Freitag (2.5.)holten sich Audi-Pilot Mattias Ekström und Paul di Resta (Mercedes) jeweils die Bestzeiten. Damit steht es nach dem Freitag zwar 1:1, allerdings dominierte auch dieses Mal Audi fast die gesamten beiden Sessions.

Nach dem ersten 90-minütigen Test am Vormittag sah es ganz danach aus, als habe Audi die Spitzenpositionen trotz des Mehrgewichts von 20 Kilo gegenüber den Stuttgartern für sich gepachtet. Die Zuschauer sahen das gewohnte Bild mit Mattias Ekström und Timo Scheider auf den Rängen eins und zwei, Jamie Green folgte als bester Mercedes-Pilot auf Rang drei – mit sieben Zehntelsekunden Rückstand auf die Bestzeit von 1:44,651 Minuten von Ekström.

Auf Platz vier landete der Däne Tom Kristensen. Dahinter bildeten Bruno Spengler, Paul di Resta, Gary Paffett und Bernd Schneider ein Mercedes-Quartett. Vorjahreswagenpilot Alexandre Prémat (Audi) und Martin Tomczyk komplettierten die Top-Ten. Ralf Schumacher reihte sich als zweitbester Mercedes-Jahreswagenfahrer auf Position 15 ein.

Di Resta schießt in letzter Minute nach vorn

Auch im zweiten Test am Nachmittag präsentierten sich die Audi-Piloten in Bestform. Scheider blieb lange an der Spitze, bevor ihn Markenkollege Mattias Ekström ablöste. Für eine Überraschung sorgten schließlich di Resta und Schneider (Mercedes), die sich kurz vor Schluss nach vorne kämpften und die Plätze eins und drei einnahmen. Ekström rutsche auf den zweiten Rang ab, Scheider auf vier.

Di Resta gelang es allerdings nicht Ekströms Rundenzeit aus Test eins zu unterbieten, womit der Schwede die Tagesbestzeit hält. Ralf Schumacher musste sogar hinnehmen, noch hinter der Engländerin Katherine Legge im 2006er-Audi A4 zu rangieren. Auf den besten 2007er-Mercedes, Gary Paffett, büßte Schumacher rund acht Zehntelsekunden ein.

Zeiten werden sich noch verbessern

Dass die heutige Hackordnung auch im Qualfying Bestand haben wird, gilt als eher unwahrscheinlich. Denn wie immer stehen am Freitag bei allen DTM-Teams Rennsimulationen auf dem Programm. Erst am Samstagmorgen wird für das Qualifying geübt. Die Zeiten unterstreichen dies sehr deutlich. Ekströms heutige Bestzeit lag um rund rund acht Zehntelsekunden über der Pole-Position von 2007. Und beim Test im März war Markus Winkelhock mit seinem 2007er-Audi sogar um 2,5 Sekunden schneller.

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