Glock

Erster Trainingssieg über Trulli

Foto: dpa

Timo Glock konnte in Kanada den ersten Trainingserfolg über seinen Teamkollegen Jarno Trulli einfahren. Die einzigen Piloten, die ihre Teampartner noch 7:0 dominieren sind Fernando Alonso und Robert Kubica.

Umgekehrt haben ihre Teamkollegen Nelson Piquet jr. und Nick Heidfeld noch kein gewonnenes Duell auf der Habenseite. Bei beiden sitzt die Blockade vermutlich im Kopf. "Ich zerbreche mir schon den Kopf, was ich besser machen könnte", gibt Nick Heidfeld zu. Auf seinen Fahrstil habe das aber keinen Einfluss. "Wenn ich im Auto sitze, bin ich relaxt."

Heidfeld wird kommende Wochenende bei Testfahrten in Barcelona einen ganzen Tag dafür verwenden, um sein Problem mit dem Aufwärmen der Reifen zu lösen."Um Nick zu helfen, reisen auch Renn- und Entwicklungsingenieure mit nach Barcelona", verrät Teamchef Mario Theissen. Nelson Piquet setzt darauf, dass die Formel 1 nach dem Abstecher nach Kanada wieder auf Strecken zurückkehrt, die er kennt. "Mir fehlte in Montreal das Vertrauen ins Auto. Ich konnte nicht über die Randsteine fahren, weil das Auto stark untersteuert hat."Chefingenieur Pat Symonds glaubt: "Nelson braucht ein Erfolgserlebnis, dann geht bei ihm genauso der Knoten auf, wie letztes Jahr bei Kovalainen."

Timo Glock hatte dieses Erfolgserlebnis in Montreal. Zum ersten Mal stand er vor seinem Teamkollegen Jarno Trulli in der Startaufstellung. "Das ist die angenehme Seite", lachte Glock. "Die ärgerliche ist, dass ich es gerne in die Top-Ten geschafft hätte. Unser Auto war hier in Montreal aber so unberechenbar, dass ich nicht richtig attackieren konnte. Es hat sichjede Kurve anders benommen, fast so wie am Anfang der Saison, als wir noch mit dem Setup herum experimentiert haben." Der GP2-Champion von 2007 hat einen Verdacht: "Vielleicht sind wir mit zuwenig Abtrieb gefahren. Zum ersten Mal waren wir auf den Geraden richtig schnell."

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