GP Bahrain, Qualifikation

Foto: Ferrari

Felipe Massa verwies im Ferrari die Konkurrenz beim Abschlusstraining zum Großen Preis von Bahrain auf die Plätze. Tabellenführer Fernando Alonso wurde im McLaren-Mercedes Vierter. Nick Heidfeld belegte im BMW Rang fünf.

Eine Woche nach seiner Bestzeit in Malaysia distanzierte der Brasilianer im Ferrari auch in Bahrain die Konkurrenz. Bei allen drei bisherigen Rennen der Saison ging die Pole-Position damit nach Maranello. "Ich hoffe, dass ich morgen die Scharte von Malaysia auswetzen kann" , sagte Massa. "Da lief es im Rennen ja nicht ganz nachWunsch. Das Auto ist definitiv konkurrenzfähig. Das haben wir auch gestern gezeigt." Der Brasilianer spielte damit auf die Longruns an, bei denen die Roten einen sehr starken Eindruck hinterließen.

Überraschend kam Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes auf Rang zwei. Damit startet der 22-jährige Engländer bei seinem dritten Formel 1-Rennen zum ersten Mal aus der ersten Reihe. "Echt erstaunlich", meinte Hamilton mit typisch britischem Unterstatement, und konnte sich dabei ein breites Grinsen nicht verkneifen. "Und es wird bestimmt sehr interessant in der ersten Kurve."

Zu Erinnerung: In Sepang quetschte sich der Brite mit einer rotzfrechen Aktion an Massa vorbei. Der Brasilianer wurde daraufhin von der Spaghetti-Presse tagelang ordentlich abgewatscht.

Kimi Räikkönen: Zu viel Verkehr

Weltmeister Fernando Alonso mußte sich hinter Kimi Räikkönen mit Rang vier zufrieden geben. Der Finne beklagte sich über Verkehr auf seiner schnellen Runde. In der Tat war das Timing nicht perfekt. Er wurde vom Renault von Giancarlo Fisichella aufgehalten. "So war nicht mehr drin", sagte Räikkönen.

Die dritte Startreihe geht an BMW. NickHeidfeld schaffte es zum dritten Mal in Folge, seinen Teamkollegen Robert Kubica zu distanzieren. "Ich bin sehr zufrieden. Es war nicht mehr drin", sagte Heidfeld.

Erfreulich aus deutscher Sicht ist auch der zehnte Trainingsplatz von Nico Rosberg im Williams-Toyota. "In die Top Ten zu kommen, ist nicht so einfach. Man muss schon zufrieden sein", meinte Rosberg.

Ralf Schumacher im Kriechgang

Wieder einmal auf der Kriechspur gondelte Ralf Schumacher einher. Anders als sein Teamkollege Jarno Trulli schaffte es der Deutsche nicht einmal, in die letzte Quali-Runde der zehn Schnellsten vorzudringen. Als 14. im zweiten Durchgang der Qualifikation verpaßte der letzte Schumi dieses Ziel sehr deutlich. Dabei war er um mehr als acht Zehntelsekunden langsamer als der Italiener. "Wir haben starkes Untersteuern, und ich kriege das nicht in den Griff", klagte Schumacher.

Die Talfahrt des Renault-Teams dagegen hat sich etwas verlangsamt. Giancarlo Fisichella schaffte immerhin Platz sieben, wohin gegen sich Heikki Kovalainen wohl schon bald fragen lassen muss, ob er Formel1-tauglich ist. Der Finne kam  nur auf Rang elf.

2:1 für Sutil

Erwartungsgemäß Schlußlicht des Feldes war erneut Spyker. Für den Deutschen Adrian Sutil mag es aber tröstlich sein, dass er als 20. seinen Teamkollegen Christijan Albers bezwang und somit im Trainingsduell mit zwei zu eins in Führung ging.

Ergebnis Qualifikation:

1. Massa, Ferrari: 1:32,652 min.
2. Hamilton, McLaren-Mercedes: 1:32,953 min.
3. Räikkönen, Ferrari: 1:33,131 min.
4. Alonso, McLaren-Mercedes: 1:33,131 min.
5. Heidfeld, BMW: 1:33,404 min.
6. Kubica, BMW: 1:33,348 min.
7. Fisichella, Renault: 1:34,056 min.
8. Webber, Red Bull-Renault: 1:34,106 min.
9. Trulli, Toyota: 1:34,154 min.
10. Rosberg, Williams-Toyota: 1:34,399 min.

11. Wurz, Williams-Toyota: 1:32,915 min.
12. Kovalainen, Renault: 1:32,935 min.
13. Davidson, Super Aguri-Honda: 1:33,082 min.
14. R.Schumacher, Toyota: 1:33,294 min.
15. Barrichello, Honda: 1:33,624 min.
16. Button, Honda: 1:33,731 min.

17. Sato, Super Aguri-Honda: 1:33,984 min.
18. Liuzzi, Toro Rosso-Ferrari: 1:34,024 min.
19. Speed, Toro Rosso-Ferrari: 1:34,333 min.
20. Sutil, Spyker-Ferrari: 1:35,280 min.
21. Coulthard, Red Bull-Renault: 1:35,341 min.
22. Albers, Spyker-Ferrari: 1:35,533 min.

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