GP England

Heikki mit Premieren-Pole

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McLaren-Pilot Heikki Kovalainen geht beim England GP in Silverstone von der ersten Startposition ins Rennen. Beim Qualifying am Samstag (5.7.) sicherte sich der Finnen die erste Pole Position seiner F1-Karriere.

Dass ein McLaren ganz vorne starten wird, konnte man erwarten. Dass es am Ende Heikki Kovalainen und nicht Lokalmatador Lewis Hamilton war, der von der ersten Startposition ins Rennen geht, dagegen nicht. "Es lief wirklich das ganze Wochenende gut", freute sich Kovalainen. "Es ist toll ausgerechnet hier ganz vorne zu stehen."

Neben Kovalainen startet überraschend auch Red Bull-Pilot Mark Webber aus der ersten Reihe. Für den Australier bedeutete Rang zwei das beste Qualifying-Ergebnis der Saison. Hinter Webber teilen sich die beiden WM-Favoriten Kimi Räikkönen und Lewis Hamilton nur die zweite Startreihe.

Vettel mit Top-Leistung

Während Webber ganz vorne steht, geht David Coulthard bei seiner Abschiedsvorstellung in Silverstone nur von Position elf ins Rennen. Sebastian Vettel konnte beim Schwesterteam Toro Rosso das schwache Ergebnis von Coulthard allerdings mit einer guten Leistung ausgleichen. Der Youngster zog nach Australien zum zweiten Mal in das Top-Ten-Qualifying ein und startet am Sonnntag von Rang acht.

Bester deutscher Pilot war allerdings Nick Heidfeld. Der BMW-Pilot steht direkt hinter Räikkönen und Hamilton auf Rang fünf und konnte in England seinen Teamkollegen Robert Kubica erstmals in dieser Saison hinter sich lassen. Dabei wurde es Heideld aber auch leicht gemacht. Sein polnischer Teamkollege wurde von einem technischen Problem in Q2 gestoppt. "Wir konnten den Fehler leider nicht lokalisieren", bedauerte BMW-Teamchef Mario Theissen. "Es wäre zu gefährlich gewesen, ihn im Q3 rauszuschicken." Ohne Rundenzeit in Q3 muss Kubica am Sonntag von Startplatz zehn aus starten.

WM-Leader startet von Position neun

Enttäuschend lief es auch für den WM-Spitzenreiter Felipe Massa. Mit deutlichem Abstand zur Spitze blieb am Ende nur Rang neun. Nach Aussage von Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali plagten den Brasilianer Probleme mit den Hinterreifen. "Es war wirklich eine enttäuschende Vorstellung", so das Fazit des Italieners.

Toyota konnte im englischen Qualifying nicht so glänzen wie noch zuletzt in Magny Cours. Sowohl Timo Glock als auch Teamkollege Jarno Trulli verpassten auf den Rängen zwölf bzw. 14 die Top Ten. Bei Glock musste vor dem Zeittraining noch die Kupplung gewechselt werden. Der Kölner hatte sich auf den Curbs das Monocoque aufgerissen. Umso höher ist es einzuordnen, dass Glock immerhin seinen teaminternen Widersacher hinter sich lassen und in der Trainingsbilanz auf 2:7 verkürzen konnte.

Rosberg strandet in Q1

Deutlich enttäuschender lief das Training für Nico Rosberg. Statt wie erhofft in die Top Ten zu fahren musste der Wiesbadener bereits nach der ersten Runde des Qualifiyings die Segel streichen. "Wir hatten ein Problem mit den Dämpfern. Das Auto ist gehüpft wie ein Känguru", beklagte sich der Williams-Pilot. Für den Rennsonntag kündigte er bereits an, in einem veränderten Auto aus der Boxengasse zu starten.

Neben Rosberg schieden in Q1 noch die beiden Honda und das Force India Team aus. Den internen Wettkampf beim indischen Rennstall gewann in Silverstone Adrian Sutil. "Ich hoffe einfach, dass es morgen Regen gibt", kommentierte Sutil seine Erwartungen für das Rennen.

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