GP Monaco

Ferrari auf Pole

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Rote Startreihe beim Grand Prix in Monaco Mit Felipe Massa auf der Pole Position vor seinem Ferrari-Teamkollegen Kimi Räikkönen.

Der Formel-1-Pilot aus Brasilien drehte am Samstag auf dem 3,340 Kilometer langen Stadtkurs in Monte Carlo in 1:15,787 Minuten die schnellste Runde. Sein finnischer Stallkollege und WM-Spitzenreiter Räikkönen war nur 0,028 Sekunden langsamer.

"Wir haben heute endlich das richtige Setup gefunden", freute sich Massa. "Ich bin auch froh, dass ich endlich zeigen konnte, dass ich hier auch schnell sein kann." Den brasilianischen Überschwang konnte auch die Aussicht auf Regen nicht trüben: "Wenn es nass wird, habe ich wenigstens den besten Platz."

Silber in Reihe zwei

Vizeweltmeister Lewis Hamilton benötigte als Dritter 0,052 Sekunden mehr. Er bildet mit Teamkollege Heikki Kovalainen die zweite Startreihe zum sechsten WM-Lauf an diesem Sonntag. Die beiden Silberpfeile versuchten den Eindruck zu erwecken, als hätten sie die bessere Rennstrategie: "Wir fühlen uns komfortabel", so der Tenor aus dem Mercedes-Lager.

Als bester Deutscher geht Wahl-Monegasse Nico Rosberg von Platz sechs im Williams-Toyota in den Klassiker. Beim Williams-Jubiläumsrennen könnte der Youngster für eine Überraschung sorgen. Es scheint, als hätten die Piloten hinter Robert Kubica auf Rang fünf etwas mehr Sprit an Bord. Bei Regen kann ein voller Tank entscheidend sein, da man von der Strategie her variabler agieren kann.

Heidfeld strandet in Q2

Im Gegensatz zu Robert Kubica schaffte es Nick Heidfeld nicht, sich für die letzte Runde des Zeittrainings zu qualifizieren. Der Mönchengladbacher landete auf einem enttäuschenden 13. Platz. Damit endete nach 24 Rennen die Serie von BMW, in man immer beide Autos in die Top 10 stellen konnte. Heidfeld gab nach dem Zeittraining zu Protokoll, dass auf der Strecke rote Flaggen geschwenkt wurden und er deshalb seinen entscheidenden Versuch abbrach. Auch Jenson Button berichtete, die Flaggen gesehen zu haben, die allerdings nicht auf Anweisung der Rennleitung geschwenkt wurden.

Grund für die Flaggen war wohl ein Crash von Routinier David Coulthard. Kurz vor Ende des zweiten Quali-Abschnitts schlug der Red Bull-Pilot an der schnellsten Stelle im Tunnel an. "Zum Glück konnte ich die längste Auslaufzon nutzen", sagte der Schotte anschließend. Obwohl für Q3 qualifiziert, musste Coulthard das Ende des Trainings aus der Box beobachten.

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