GP Türkei

Ferrari dominiert erstes Training

Bei der ersten Ausfahrt auf der Strecke von Istanbul hat Ferrari am Freitag (24.8.) die Pace diktiert. Kimi Räikkönen war bei seiner Bestzeit rund zwei Zehntel schneller als sein Teamkollege Felipe Massa.

Die in der WM führenden McLaren-Piloten Fernando Alonso und Lewis Hamilton hatten in der ersten Session bereits gut 1,2 Sekunden Rückstand auf die Roten aus Maranello. Die Aussagekraft des ersten Freitagstrainings ist zwar nicht allzu groß, der Abstand ist aber auch für einen ersten Test schon relativ hoch.

Drei Deutsche unter den Top Ten

Hinter den beiden Topteams fuhr Renault-Pilot Heikki Kovalainen die fünftbeste Zeit des Vormittags. Immerhin drei deutsche Fahrer konnten sich in den Top Ten platzieren. Nico Rosberg fuhr im Williams überraschend auf Rang sechs und lag dabei elf Tausendestel vor Toyota-Pilot Ralf Schumacher. Mit dem Teamkollegen Jarno Trulli auf Platz zehn scheint es, als könnte das japanische Team in Istanbul wieder um Punkte mitkämpfen. Nick Heidfeld komplettierte das Deutsche Spitzentrio auf Rang neun.

Für die anderen beiden deutschen Piloten lief es dagegen weniger gut. Sebastian Vettel kam nur auf Rang 20 und konnte lediglich die beiden Spyker hinter sich lassen. Im direkten Vergleich verlor der Heppenheimer rund sieben Zehntel auf seinen Toro Rosso-Teamkollegen Vitantonio Liuzzi. Generell blieben die Red Bull hinter den Erwartungen zurück: David Coulthard kam als bester Fahrer auf Rang 13. Teamkollege Mark Webber landete dagegen nur auf Platz 19.

22 Ausrutscher plus Feuershow

Im ersten Freien Training boten die Fahrer den türkischen Fans viel Action. Auf dem glatten und staubigen Asphalt im Istanbul-Park war das Gripniveau anfangs noch sehr niedrig. Nicht verwunderlich also, dass sich ein Dreher an den anderen reihte. Insgesamt verließen alle Fahrer zusammen ganze 22 mal die Strecke.

Spektakulär war auch der Abschluss der ersten Session: Am Heck von Coulthards Red Bull schlugen nach der Boxenausfahrt plötzlich Flammen hoch. Der Versuch, sie durch den Fahrtwind zu löschen, schlug fehl. Nach einem Dreher auf dem eigenen auslaufenden Öl musste der Schotte das Auto schließlich abstellen und es von Streckenposten löschen lassen.

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