GP Türkei

Massa mit Startziel-Sieg

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Ferrari hat die Weltmeisterschaft mit einem Doppelsieg beim Grand Prix der Türkei (26.8.) wieder etwas spannender gemacht. Felipe Massa entschied das Rennen in Istanbul mit einem Startziel-Sieg für sich.

Der Weltmeisterschaftsführende Lewis Hamilton verlor bei einem Reifenschaden in der 42. Runde zwei Plätze und kam nur auf Rang fünf ins Ziel. Durch das Pech des Briten konnte Massa sechs Zähler im Gesamtklassement aufholen und liegt nun nur noch 15 Punkte hinter der Spitze. Auch Fernando Alonso konnte durch Rang drei seinen Rückstand auf Hamilton um zwei Zähler verkürzen.

Ferrari vom Start weg in Führung

Dabei sah es nach dem Start nicht danach aus, als könnte der Spanier aufs Podium fahren. Vom vierten Startplatz aus musste er die beiden BMW-Piloten schon vor der ersten Kurve passieren lassen. Bis zum ersten Boxenstopp hing der McLaren-Pilot hinter Heidfeld zurück und verlor dabei viel Zeit. Mit mehr Benzin an Bord konnte Alonso die beiden BMW-Sauber erst beim Tanken wieder überholen.

Der Rückstand auf die beiden Ferrari, die von der sauberen Linie am Start direkt die Doppelführung übernommen hatten, war danach allerdings zu groß. McLaren-Sportchef Ron Dennis zeigte sich etwas enttäuscht, dass man Ferrari nicht mehr in Bedrängnis bringen konnte. „Die Punkte sind trotzdem wichtig“, tröstete sich der Brite. Ferrari Teammanager Stefano Domenicali zeigte sich verständlicherweise überglücklich: „Der Sieg war wichtig für uns. Bei noch fünf ausstehenden Rennen wartet jetzt eine große Herausforderung auf uns“. In zwei Wochen wartet der Ferrari-Heim-GP in Monza.

Licht und Schatten bei BMW

Bei BMW gewann Nick Heidfeld auf Rang vier das teaminterne Duell deutlich. Robert Kubica musste bereits in der zwölften Runde – als erster Fahrer überhaupt – an die Tankstelle. Die Strategie des Polen ging nicht auf. Am Ende blieb nur Rang acht und ein einziges WM-Pünktchen. Neben Heikki Kovalainen auf Rang sechs konnte auch Williams-Pilot Nico Rosberg auf Platz sieben an Kubica vorbeifahren. „Es war ein super Rennen für mich“, freute sich der Wiesbadener.

Ralf Schumacher beendete das Rennen nach seinem schwachen Qualifying immerhin auf Rang 12. Der Kerpener war neben Takuma Sato der einzige Fahrer mit einer Ein-Stopp-Strategie. Für Toro Rosso-Pilot Sebastian Vettel ging es in Istanbul dagegen nicht voran. Nur Rang 19 bedeuteten vier Ränge Rückstand auf Teamkollege Vitantonio Liuzzi. Am Ende des Feldes kamen wieder einmal die Spyker ins Ziel. Sutil musste kurz vor Rennende aufgeben, so dass Sakon Yamamoto in der Endabrechnung erstmals vor dem Deutschen lag.

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