GP Ungarn

Kubica im ersten Training vorne

Foto: Daniel Reinhard

Überraschung auf dem Hungaroring: Beim ersten Training zum GP von Ungarn gab Robert Kubica am Freitag (3.8.) den Ton an. Der BMW-Fahrer setzte die Bestzeit, knapp vor dem Ferrari-Duo Felipe Massa und Kimi Räikkönen.

Während der Pole und der Brasilianer ihre Zeit auf weichen Reifen fuhren, schaffte der Finne seine Bestmarke auf der harten Option von Bridgestone. Die McLaren-Fahrer Fernando Alonso und Lewis Hamilton reihten sich auf den Plätzen vier und fünf ein. Mit rund zwei Zehntelsekunden ist der Rückstand der Silberpfeile auf die Bestzeit denkbar gering.

Gleich drei Deutsche schafften den Sprung in die Top Ten: Hinter Nick Heidfeld, der insgesamt dreimal ins Abseits rutschte und zu seinem Leidwesen eine halbe Sekunde auf seinen Teammate Kubica einbüßte, kam Nico Rosberg im Williams auf Rang sieben und Ralf Schumacher auf Platz zehn. Der Bruder des früheren Abo-Weltmeisters unterstrich damit den Aufwärtstrend von Toyota. Offenbar hat sich der neue Unterboden an seinem Auto bewährt.

Vettel lernt neues Auto kennen

Einer der fleißigsten Fahrer an diesem Vormittag war Sebastian Vettel. Der frisch gebackene Toro Rosso-Stammfahrer drehte 26 Runden und kam auf Platz 16, knapp vor seinem erfahrenen Teamkollegen Vitantonio Liuzzi. Bemerkenswert, wenn man weiß, dass Vettel seine ersten Kilometer überhaupt im Toro Rosso mit seinem manchmal problematischen Fahrverhalten zurücklegte.

Noch mehr als Vettel fuhr der zweite Neuzugang: Sakon Yamamoto absolvierte mit seinem Spyker 30 Umläufe was den zahlungskräftigen Japaner allerdings nicht davor bewahrte, das Tabellenende zu zieren, mit 1,6 Sekunden Verspätung auf seinen Teamkollegen Adrian Sutil. Zur Ehrenrettung des Ex-GP2-Fahrers muss man allerdings sagen, dass er dieses Jahr überhaupt noch nicht im Formel 1 fuhr.

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