GP USA

Alonso Schnellster im 1. Training

Foto: dpa

McLaren-Mercedes-Fahrer Fernando Alonso will sich offenbar mit aller Kraft für seinen mauen Auftritt von Kanada, wo er nach vier Ausrutschern lediglich Siebter geworden war, rehabilitieren. Der Spanier fuhr beim ersten Training zum GP USA überlegen die Bestzeit.

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Seinem Teamkollegen Lewis Hamilton, dem Sieger von Kanada am letzten Sonntag, knöpfte er satte sieben Zehntelsekunden ab. Der Brite kam auf Rang drei.

BMW in Topform

In Topform präsentiert sich BMW: Nick Heidfeld knüpfte da an, wo er am letzten Sonntag in Kanada aufgehört hatte: auf Rang zwei. Der Deutsche verbuchte knapp eine halbe Sekunde Rückstand auf Alonso. Auf Platz vier kam GP-Debütant Sebastian Vettel. Der 19-Jährige, der den mit ärztlichem Startverbot belegten Stammfahrer Robert Kubica vertritt, zeigte sich unbeeindruckt von dem Druck, plötzlich in der Marken-WM Punkte für sein Team sammeln zu müssen.

Auch in Indianapolis hat es den Anschein, als wäre Ferrari hinter McLaren nur noch die dritte Kraft. Kimi Räikkönen und Felipe Massa reihte sich auf den Plätzen fünf und sieben ein. Dabei war Indy in den letzten fünf Jahren stets Ferrari-Land: Fünf Siege seit 2002 schafften die Roten, in den letzten drei Jahren langte es sogar Doppelsiege. Von dieser Form sind die Ferrari-Fahrer in diesem Jahr meilenweit entfernt. Massa glaubt dennoch an die Trendwende: „Auch im letzten Jahr lagen wir vor Indy hinten, und am Ende haben wir doch die Konstrukteurs-WM gewonnen.“

Rosberg Sechster – Sutil Letzter

Der Aufwärtstrend bei Williams-Toyota – zuletzt in Kanada mit Alex Wurz auf dem Podium – hält an: Nico Rosberg schob sich als Sechster ins Ferrari-Sandwich. Die richtigen Toyota hingegen ließen es, wie so oft in diesem Jahr, arg gemütlich angehen: Ralf Schumacher kam auf Platz 13. „Dabei mag ich die Strecke überhaupt nicht.“ In sechs Versuchen hat der Deutsche in Indy noch keinen einzigen Punkt geholt. Es spricht nicht viel dafür, dass sich dies heuer ändert.

Adrian Sutil übernahm mit seinem Spyker-Ferrari erstmal die Rote Laterne. Zum ersten Mal in der Grand Prix-Geschichte werden am Sonntag fünf deutsche Fahrer ins Rennen gehen.

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