Christian Vietoris GP2

GP2 in Monza

Vietoris siegt, Maldonado Meister

Christian Vietoris aus Gerolstein hat am Sonntag (12.9.) in Monza seinen ersten GP2-Sieg gefeiert. Auch ein neuer Meister wurde gefunden: Pastor Maldonado aus Venezuela sicherte sich in seiner vierten GP2-Saison vorzeitig den ersten Titel.

Die GP2-Saison war in diesem Jahr eine eindeutige Angelegenheit. Mit großem Vorsprung reiste Pastor Maldonado zum Italien-Gastspiel nach Monza, um seinen Titel vorzeitig klarzumachen.

Maldonado trotz Doppelausfall Meister

Doch der 25-Jährige sorgte in seinem vierten GP2-Jahr noch einmal für Spannung. Mit frühen Ausfällen sowohl im Hauptrennen am Samstag als auch im Sprint am Sonntag öffnete Maldonado der Konkurrenz noch einmal die Tür.

Doch Hauptkonkurrent Sergio Perez konnte das Geschenk nicht nutzen. Nachdem der Mexikaner am Samstag von Michael Herck unsanft ins Aus befördert wurde, sammelte er auch im Rennen am Sonntag auf Rang 13 keine Punkte für die Meisterschaft. Maldonado wurde somit kampflos zum neuen König der zweiten Formel-Liga gekrönt.

Vietoris feiert ersten GP2-Sieg

Auch aus deutscher Sicht gab es in der GP2 Grund zu feiern. Nach einem starken vierten Platz am Samstag setzte sich Serienneuling Christian Vietoris aus Gerolstein am Sonntag schon am Start in Führung. Trotz heftiger Attacken von Jerome D'Ambrosio und Sam Bird fuhr das deutsche Talent seinen ersten GP2-Rennsieg souverän nach Hause.

In der Meisterschaft verbesserte sich Vietoris durch das gute Monza-Wochenende auf Gesamtrang acht. Die letzten beiden Rennen in der GP2 werden erst Mitte November in Abu Dhabi ausgetragen.

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