Großes Teffen in Maranello

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Bei einer Sitzung Formel 1-Teamchefs im Williams-Motorhome anlässlich des Großen Preises von Deutschland in Hockenheim wurde beschlossen: Am 29. Juli trifft man sich bei Ferrari. Auch Bernie Ecclestone wird bei dem Formel 1-Gipfel am Stammsitz der Roten vor Ort sein. FIA-Präsident Max Mosley ist nicht eingeladen.

Bahnt sich da wieder eine Spaltung an? Honda-Teamchef Ross Brawn verneint. "Das Gegenteil ist der Fall. Bernie schlug vor, dass wir in Maranello Vorschläge diskutieren sollten, wie man die Kosten reduziert und die Show besser macht. Genau das hat Mosley von uns Teams verlangt. Er hat uns ein Zeitfenster von drei Monaten gesetzt. Früher haben die Teams solche Aufrufe selten ernst genommen, mit dem Ergebnis, dass uns die FIA dann irgendetwas vorgesetzt hat. Das will Bernie verhindern."

Der Ort des Treffens ist mit Bedacht gewählt. "Unser Präsident Luca di Montezemolo will demonstrieren, dass Ferrari ein Teil der Formel 1-Familie ist, und dass uns an der Lösung dieser Probleme sehr viel liegt", erklärte Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali. Aufsehen hatte auch ein anderer Schachzug von Formel 1-Chef Bernie Ecclestone erregt.

Modifiziertes Concorde-Abkommen

Zum ersten Mal verteilt der 77-jährige Engländer Abschriften des modifizierten Concorde Abkommens an die Teams. Die wunderten sich beim Lesen über einige neue Paragraphen und einen, der gar nicht auftaucht. Die Verteilung der Einnahmen ist in separaten Verträgen mit den Teams direkt geregelt und nicht mehr direkt Teil des Concorde Abkommens.

"Und dann stehen da noch ein paar Klauseln in dem Dokument, die Max Mosley so nie akzeptieren kann", verrät einer der Teamchefs. "Sie würden die Position der FIA massiv schwächen."

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