Heidfeld wird strafversetzt

Foto: BMW AG

Zwei Stunden nach Ende des Trainings am Samstag (27.9.) war Sebastian Vettel der beste deutsche Pilot in der Startaufstellung des GP Singapur. Nick Heidfeld verlor seinen sechsten Platz, weil er Rubens Barrichello vor der Boxeneinfahrt behindert hatte.

Dass der Brasilianer 10.000 Dollar Strafe zahlen muss, weil er zu spät in die Boxen abbog, ist für Heidfeld nur ein geringer Trost. Er muss jetzt als Neunter starten. Vettel rutscht dadurch vor auf Platz sechs. Der Toro Rosso-Pilot hatte sich im Vergleich zu allen anderen Piloten von Freitag auf Samstag am meisten gesteigert. Ein Totalumbau des Setups machte es möglich. "Das Auto springt jetzt nicht mehr so schlimm über die Bodenwellen", freute sich der Monza-Sieger. Von Startplatz sechs aus hat Vettel wieder gute Chancen hoch in die Punkte zu fahren. "Die Startrunde wird entscheidend. Danach wird es schwierig bis unmöglich zu überholen. An der einzige Stelle, wo es möglich ist, sind in der Bremszone brutale Bodenwellen. Neben der Ideallinie brauchst du es gar nicht probieren,weil da zuviel Dreck liegt."

Wenn das 21-jährige Wunderkind es noch weiter nach vorne schaffen will,muss er Druck auf den Vordermann ausüben. "Die 61 Runden werden unheimlich hart. Hier gibt es keine Verschnaufpause. Jede Kurve ist anders. Da gibt es hundert Möglichkeiten, Fehler zu machen."

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