Nürburgring 24h-Rennen Porsche
VLN 24h Manthey Racing
24h Rennen Nürburgring 2009
2008-2007 Porsche 911 GT3 24h-Rennen Nürburgring
24h-Rennen Nürburgring 2007 Manthey Racing Porsche 991 GT3 24 Bilder

Historie 24-Stunden-Rennen Nürburgring: Alle Sieger der 24h-Rennen in der Grünen Hölle

Historie 24-Stunden-Langstreckenrennen Nürburgring Alle 24h-Rennen-Sieger in der Grünen Hölle

Das 24h-Rennen auf dem Nürburgring gilt heutzutage als die größte deutsche Motorsportveranstaltung mit den meisten teilnehmenden Startern – bis zu 220 Rennwagen – und den meisten Zuschauern: über 200.000 Fans pilgern jedes Jahr am Christi-Himmelfahrts-Wochenende in die Eifel. Gleichzeitig feiert das Rennen 2010 seine 38. Auflage: nur wenige andere deutsche Rennsportveranstaltungen können auf eine derart lange Historie zurückblicken.

In den ersten 25 Jahren hatte der Kult-Event in der Eifel überwiegend regionale und nationale Bedeutung. Nur Jubeljahre traten mal Werksteams mit prominenten Piloten in der Eifel an, wie beispielsweise BMW zu Beginn der 90er Jahre mit dem M3 aus der DTM. Außerdem wurden immer viele ausländische Starter von der Aussicht angelockt, ein 24 Stunden langes Rennen auf der legendären und berüchtigten Nordschleife des Nürburgrings zu bestreiten. Doch auf die guten Jahre folgten meist prompt wieder magere Jahre mit einem dünnen Starterfeld und nachlassenden Zuschauerzahlen.

Seit 1999 siegen die Profi-Rennteams am Ring

Erst seit Ende der 90er Jahre setzte ein Professionalisierungsschub ein, der dazu führte, dass heute nur noch die werksunterstützten Teams eine realistische Chance auf den Gesamtsieg beim 24h-Rennen haben. Ein Grund für die Trendwende: Peter Geishecker, der Vorstandvorsitzende der Wige Media AG, übernahm Ende der 90er Jahre vom Veranstalter ADAC Nordrhein die Vermarktungsrechte für das 24h-Rennen. Geishecker gelang es, durch eine Flexibilisierung des Technik-Reglements und eine zielgenaue Vermarktung des Kult-Events, die Automobilhersteller zu Einsätzen auf der Nordschleife zu bewegen.
 
Ein Blick in die Siegerstatistik belegt diesen Trend: seit 1999 kegeln nur noch renommierte Profi-Rennteams die Siege am Ring untereinander aus. Drei Mal siegte das Zakspeed-Team mit einer Dodge Viper nach GT2-Reglement, 2003 schaffte Opel mit dem DTM Astra V8 Coupé den Sieg am Nürburgring. BMW konnte mit dem werksunterstützten Schnitzer-Team und dem M3 GTR aus der American Le Mans Serie in den Jahren 2004 und 2005 triumphieren. Seit 2006 dominiert die Marke Porsche das Renn-Geschehen am Nürburgring: das werksunterstützte Team der Ring-Legende Olaf Manthey schaffte mit einem Porsche 911 GT3 RSR den Hattrick und durfte daher 2008 den Siegerpokal für immer mit nach Hause nehmen.

2009 mehr Marken und Teams am Nürburgring

2009 haben mehr Marken und Teams denn je um den Gesamtsiegerpokal gekämpft: das Technik-Reglement wurde nachhaltig erneuert, mit der Zielsetzung, mehr Abwechselung an der Spitze des Feldes herzustellen. Zwei Neuerungen stechen dabei ins Auge: die weltweit boomende Klasse der relativ seriennahen GT3-Rennfahrzeuge wurde als Special-Klasse ins Reglement integriert, dazu wurde der notorische Verbrauchsvorteil der Porsche-Rennwagen – die in der Regel mit 120 Liter Sprit zwei Runden länger fahren konnten als die anderen Gesamtsiegkandidaten – gekappt.

Dennoch haben die Topteams das Tempo an der Spitze bestimmt. Daran konnte auch das Audi-Aufgebot mit vier werksunterstützten Audi R8 LMS nichts ändern. Am Ende siegte das Manthey-Team erneut, doch der Durchmarsch der Porsche-Armada am Nürburgring wird jedes Jahr schwieriger.

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