Hockenheim

Kristensen beim Finale auf der Pole

Foto: DTM 58 Bilder

In einem spannenden Qualifying sicherte sich Audi-Pilot Tom Kristensen die Pole Position beim Finale zur DTM in Hockenheim.

Für den 40-jährigen Dänen war es eine triumphale Rückkehr an jene Strecke, auf der er im Frühjahr beim Saisonauftakt den schlimmsten Rennunfall seiner Karriere überlebte. Kristensen gelang mit einer Zeit von 1.32,862 Minuten die schnellste Runde, die ein DTM-Auto in Hockenheim je erzielt hat.

Ekström Schnellster der Titelaspiranten

Kristensen führte ein Trio von Audi A4 an, denen es allesamt gelang unter der magischen Grenze von 1.33 Minuten zu fahren. Hinter Kristensen folgten seine Abt-Audi-Teamkollegen Timo Scheider und Mattias Ekström. "Wir waren uns nicht sicher, ob die Änderungen, die mein Ingenieur ausgearbeitet hatte, die richtigen waren. Aber es hat geklappt, mit drei Autos auf den ersten drei Plätzen sehen wir sehr gut aus. Für Tom freue ich mich riesig, denn er ist ein exzellenter Fahrer, auch für Timo auf Rang zwei. Aber beide werden morgen nicht meine härtesten Gegner sein."

Hinter Ekström folgte mit Jamie Green der erste von vier Mercedes unter den letzten Acht. Als Fünfter wird morgen Martin Tomczyk ins Rennen gehen. "Bruno startet hinter mir, der hat es noch viel schwieriger als ich. Aber drei Audi vorn, das passt schon. Wir hatten noch etwas verändert am Auto, aber das war nicht der richtige Weg."

Spengler mit schlechtester Ausgangslage

Der dritte Titelaspirant, Bruno Spengler, platzierte seinen Mercedes auf dem sechsten Platz. "Es war knapp, und auch morgen wird es ein knappes Rennen geben. Ich freue mich darauf, wir können noch gewinnen und Meister werden. Ich werde einfach mein Bestes geben. Ich denke nicht weiter daran, wer vor oder hinter mir in der Startaufstellung steht", meinte der Frankokanadier.

Kein Glück hatte Mika Häkkinen. Der Finne, der wie Daniel la Rosa wegen der Sportstrafen von Barcelona um zehn Plätze nach hinten strafversetzt starten muss, belegte im zweiten Qualifikationssegment nur den 14 Rang. Das bedeutet den letzten Startplatz für den Finnen, der noch in der Entscheidungsfindung ist, ob und wie er in der kommenden Saison seine DTM-Saison fortsetzt.

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