Honda

Brawn neuer Teamchef

Foto: Wolfgang Wilhelm

Das Honda F1-Team hat am Montag (12.11.) den Posten des Teamchefs neu besetzt. Der Neue ist ein alter Bekannter: Ex-Ferrari-Stratege Ross Brawn soll die Japaner wieder auf die Erfolgsspur zurückführen.

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Lange wurde über die Zukunft von Brawn spekuliert, nun hat er sich entschieden. Nach einem Jahr Pause kehrt er im Honda-Team wieder in die Formel 1 zurück. Der Brite genießt direkt zum Start bei den Japanern das volle Vertrauen und hat alle Freiheiten im Team: Entscheidungen, die das Design, die technische Konstruktion und die Fertigstellung betreffen, müssen mit dem 52-Jährigen abgesprochen werden. Natürlich wird "das Superhirn", wie Brawn angesichts seiner strategischen Meisterstücke für Ferrari genannt wird, auch den Kurs an der Rennstrecke bestimmen.

Fantastische Herausforderung

"Ich bin schon voller Vorfreude auf meine neuen Aufgaben bei Honda Racing. Honda hat eine ruhmreiche Vergangenheit in der Formel 1 und die Möglichkeit dem Team dabei zu helfen, sein volles Potenzial abzurufen stellt eine fantastische neue Herausforderung für mich dar", kommentierte Brawn sein Engagement.

"Seine Erfahrung von mehreren Formel 1-Titeln wird eine große Hilfe sein, Honda wieder zurück in den Titelkampf zu führen", freut sich auch der frühere sportliche Leiter Nick Fry. Brawns Vorgänger wird dem Team als Geschäftsführer weiter erhalten bleiben.

Mit neuen Kräften an die Spitze

Nach einer schwachen Saison mit Platz acht in der Teamwertung versucht Honda 2008 mit aller Kraft wieder an die Spitze zurückzukehren. Zu diesem Zweck wurden schon in den vergangenen Monaten zahlreiche neue Ingenieure und Designer ins Team geholt.

Mit dem Abschied von Michael Schumacher nahm sich auch Brawn ein Jahr Schaffenspause. Zuvor arbeitete er zehn Jahre beim Ferrari-Team, wo er als Technischer Direktor mitverantwortlich für den Aufstieg der Italiener war und sechs Konstrukteurstitel in Folge gewann. Schon vor seiner erfolgreichen Zeit in Maranello arbeitete Brawn mit Michael Schumacher bei Benetton zusammen und verhalf dem Kerpener zu zwei Fahrertiteln 1994 und 1995.

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