Hyundai Veloster N TCR Hyundai USA
Hyundai Veloster N TCR
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Hyundai Veloster N TCR 13 Bilder

Hyundai Veloster N TCR (2019)

Tourenwagen aus Deutschland für Nordamerika

Detroit 2019

US-Motorsport besteht nur aus NASCAR und Indycar? Weit gefehlt. Inzwischen ist selbst die TCR-Klasse mit kompakten Fronttrieblern samt Zweiliter-Motoren in Übersee auf dem Vormarsch. Hyundai mischt kräftig mit – ab dieser Saison mit dem eben vorgestellten Veloster N TCR.

Die TCR-Klasse hat längst den Schritt zur wichtigsten internationalen Tourenwagenklasse vollzogen. Selbst in NASCAR- und V8-fokussierten Amerika fangen sich die kompakten Fronttriebler an zu etablieren. Immer mehr Hersteller wagen sich jenseits des Atlantiks auf das Terrain vor und fahren im Rahmen der amerikanischen GT-Serien mit TCR-Autos um die Wette. Darunter auch Hyundai, das im vergangenen Jahr mit dem i30 TCR die Markenwertung gewann.

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Neuer TCR-Rennwagen auf Basis des Veloster N

2019 geht Hyundai mit einem neuen Renner an den Start, der auf dem in Deutschland nicht mehr angebotenen Veloster basiert. Das Kompakt-Coupé gibt es in den USA sogar in einer N-Version, deren Daten vom hierzulande bekannten i30 N bekannt sind. Der Serienwagen holt aus einem Zweiliter-Vierzylinder-Benziner demnach 250 oder 275 PS (mit Performance-Package), das maximale Drehmoment beträgt in beiden Fällen 353 Newtonmeter. Die Rennversion verfügt zwar ebenso über zwei Liter Hubraum, schickt aber 355 PS und maximal 450 Newtonmeter Richtung Vorderachse. Eine sequenzielle Sechsgang-Box verteilt die Kraft, ein mechanisches Sperrdifferenzial optimiert die Traktion.

Die Vorderachse sind an MacPherson-Federbeinen aufgehängt, hinten gibt es eine Vierlenker-Achse. An allen Rädern kommen verstellbare Dämpfer zum Einsatz. Hinter den rundum 10x18 Zoll großen Felgen wohnen vorne 380 Millimeter große Scheiben und Sechs-Kolben-Zangen, hinten sind es 278-Millimeter-Scheiben und Zwei-Kolben-Sättel. Servolenkung und Handbremse arbeiten hydraulisch.

In Deutschland gebaut, in den USA eingesetzt

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Innen sitzt ein Überrollkäfig aus Stahl, die Karosserie besteht aus Stahl- und Kohlefaser-Verbundwerkstoff. Das hilft, das Leergewicht, das beim Serienauto bei mindestens 1.377 Kilogramm liegt, beim Rennwagen auf 1.285 Kilogramm inklusive Fahrer zu senken. Die Schalensitze und Sicherheitsgurte stammen von Sabelt, das Cockpit ist Rennwagen-mäßig auf’s Wesentliche reduziert – samt vom Fahrer konfigurierbaren Displays.

Hyundai USA stellt kein Werksteam auf, das mit dem neuen Veloster N TCR die amerikanischen Rennstrecken unsicher macht, sondern bietet das Auto für den Kundensport an. Ab umgerechnet rund 135.000 Euro ist man dabei. Gebaut wird es in Hyundais Motorsport-Hauptquartier im unterfränkischen Alzenau, wo auch der international eingesetzte i30 TCR entsteht, mit dem der Veloster 85 Prozent seiner Komponenten teilt. Einsatz, Vertrieb – auch von Ersatzteilen – und technischen Support in den USA übernimmt Hyundais Partner-Team Bryan Herta Autosport, das in den zehn Rennen der Saison 2019 zwei Autos in der IMSA Michelin Pilot Challenge einsetzt. Dort steht der Veloster zusammen mit Autos wie der Alfa Romeo Giuletta, Audi RS 3 LMS, Honda Civic Type R oder VW Golf GTI in der Startaufstellung. Die Saison startet am 25. Januar im US-Motorsport-Mekka Daytona.

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