Jerez-Test

Ferrari am schnellsten

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Ferrari hat am ersten von drei Testtagen (14.-16.1.) im spanischen Jerez de la Frontera dominiert. Im neuen F2008 benötigte Formel-1-Weltmeister Kimi Räikkönen aus Finnland für seine schnellste von 59 Runden auf dem 4,428 Kilometer langen Kurs 1:19,846 Minuten.

Sein brasilianischer Teamkollege Felipe Massa, der mit einigen technischen Schwierigkeiten zu tun hatte, war dennoch nur 0,277 Sekunden langsamer. Der spanische Testfahrer Pedro de la Rosa fuhr im ebenfalls neuen McLaren-Mercedes MP4-23 als Drittschnellster 1:20,548 Minuten. Bester Deutscher war Sebastian Vettel im Toro Rosso (1:20,732) als Vierter. Nico Rosberg im Williams-Toyota wurde in 1:21,143 Minuten Siebter.

Trulli: "Wir waren konkurrenzfähig"

Mit besonderer Spannung wurden nicht nur die Premieren-Fahrten der Spitzenteams von Ferrari und McLaren-Mercedes, sondern auch die ersten Versuche mit dem völlig überarbeiteten Toyota TF108 erwartet. Während Timo Glock noch einige Runden im modifizierten Vorjahresmodell absolvierte, kam Jarno Trulli mit dem neuen Dienstfahrzeug in 1:21,314 Minuten auf den achten Rang. Der 25 Jahre alte Toyota-Neuzugang Glock wird am Dienstag erstmals mit dem TF108 fahren. Der Wagen war am Donnerstag in Köln vorgestellt worden. "Wir waren den ganzen Tag konkurrenzfähig, sowohl im Nassen als auch im Trockenen", meinte der Italiener Trulli zufrieden.

In Jerez testen neun der insgesamt elf Teams

Force India, das Team des Gräfelfinger Piloten Adrian Sutil, hatte hingegen mit vielen mechanischen Problemen zu kämpfen. Testfahrer Vitantonio Liuzzi musste deshalb seinen Wagen einige Zeit in der Garage lassen und wurde am Ende des Tages in 1:23,035 Minuten Elfter. In Jerez testen bis zum Mittwoch neun der insgesamt elf Teams. Die Saison beginnt am 16. März mit dem Großen Preis von Australien in Melbourne.

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