Kimi Räikkönen

Tätowierung statt Motorwechsel

Foto: dpa

Ferrari hat nach eingehender Untersuchung entschieden, den Motor am Auto von Kimi Räikkönen nicht zu wechseln. Während das Wasserleck von Melbourne vorerst kein Thema mehr ist, diskutiert das Fahrerlager stattdessen Räikkönens verzierten Oberarm.

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Weil die Regeln nicht gestatten, einen Motor zwischen zwei Rennen zu zerlegen, herrschte bei Ferrari lange Ungewissheit über den Zustand des in Melbourne leicht überhitzen Achtzylinderrs von Kimi Räikkönen. Nach ausgiebigen Versuchen in Maranello hat Teamchef Jean Todt nun entschieden, den Motor vor dem Rennen in Sepang nicht auszutauschen.

Die Tests hätten ergeben, dass der Motor auch mit geringerer Kühlwassermenge die nötige Distanz schaffen müsste. "Wir sollten durchkommen", verkündete der Franzose. Das in Melbourne aufgetretene Leck sei auch nicht am Motor direkt zu suchen, sondern lediglich in einer defekten Wasserleitung. Beim ersten GP in Australien beendete Kimi Räikkönen das Rennen mit reduzierter Drehzahl, nachdem der Motor in den letzten 14 Runden mit erhöhter Temperatur gelaufen war.

Jean Todt: "Lieber Sponsor als Fahrer wechseln"

Die Verbannung um fünf Startreihen nach hinten bleibt Räikkönen ohne Motorwechsel erspart, die Diskussionen um seinePrivatangelegenheitendagegen nicht. Der Finne tauchte in Malaysia mit einem großen Tatoo am rechten Oberarm auf, worauf Teamchef Jean Todt in einer Pressekonferenz gleich gefragt wurde, ob derlei halbstarke Auftritte von den Sponsoren gern gesehen würden.

Todt bügelte die Diskussion sofort ab: "Und wenn er sich das ganze Gesicht tätowieren ließe, würde ich ihm zwar davon abraten, aber ich will vor allem, dass Kimi happy ist. Wenn ein Sponsor mit solchen Dingen Probleme hätte, würde ich eher den Sponsor wechseln als den Fahrer."

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