24h-Rennen Nürburgring 2018

Die Sieger der 24 Klassen

24h-Rennen Nürburgring 2018 - Nordschleife - Startnummer #912 - Porsche 911 GT3 R - Manthey Racing - SP9 Foto: Stefan Baldauf / Guido ten Brink 60 Bilder
24h-Rennen 2018

Das 24h-Rennen kennt vier große Sieger. Das sind die Lenker des Manthey-Porsche 911 GT3 mit der Startnummer 912. Doch es gibt noch viele weitere Gewinner. Denn beim Langstreckenklassiker wird nicht nur ein Gesamtsieger gesucht, sondern in 24 verschiedenen Klassen um den Erfolg gefahren.

Ein Rennen, das über 24 Stunden geht, ist in erster Linie ein Überlebenskampf. Das war auch in diesem Jahr so. Auch diesmal erschwerten die Wetterverhältnisse das Fahren. Teilweise starker Regen und Nebel machten den Rennsonntag zu einer Lotterie. Es spricht für die Qualität der Fahrer, dass es vergleichsweise wenige Unfälle gab.

Porsche 911 GT3 R - Startnummer #912 - 24h-Rennen Nürburgring 2018 - Nordschleife - 13.5.2018 Analyse 24h-Rennen Nürburgring Warum war Porsche so gut?

Die Teams schrieben 150 Autos für die 46. Ausgabe des Langstreckenklassikers ein. Drei Rennwagen verunfallten schon in Training oder Qualifying so schwer, dass ihre Fahrer beim eigentlichen Highlight zuschauen mussten. Es betrifft die Starter auf dem Porsche 911 GT3 Cup MR II mit der Startnummer 64, den Audi TT mit der Startnummer 89 und den Walkenhorst-BMW M6 GT3 mit der Startnummer 101.

Klassensieger in der Galerie

Drei Autos wurden disqualifiziert, weil sie gegen die Regeln verstießen. 35 Autos scheiterten vorzeitig. Drei wurden nicht gewertet. Macht in Summe 106 Autos, die in das Endresultat eingehen. Sie verteilen sich auf 24 Klassen. Die bestbesetzte war die SP9 mit 28 GT3-Rennwagen. Zählt man die SP9-LG dazu sind es 30. LG, das steht für Last Generation und bezieht sich auf die inzwischen in die Jahre gekommenen Autos Aston Martin Vantage GT3 und BMW Z4 GT3. Manthey-Porsche holte sich den Gesamt- und Klassensieg. Die zweitgrößte Klasse war der Cup 5 mit 15 BMW M235i Racing. Gefolgt von der SP3 mit 14 Autos.

In drei Klassen stand jeweils nur ein Renner am Start: SP4T, SP PRO, V3T. Sie mussten nur das Ziel sehen, um sich zu den Gewinnern zu zählen. Nicht falsch verstehen: Auch das ist eine Leistung, die größten Respekt verdient.

Es ist schade, dass beim 24h-Rennen hauptsächlich auf die GT3-Rennwagen geschaut wird. Weil sie um den großen Pokal streiten. In unserer Galerie wollen wir aber auch die Sieger der einzelnen Klassen würdigen, die ansonsten nicht so sehr im Rampenlicht stehen.

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