Kleinschmidt zu BMW

Foto: X-Raid 33 Bilder

Ex-VW-Pilotin Jutta Kleinschmidt soll bei der nächsten Rallye Dakar einen BMW X3 mit Dreiliter-Biturbo-Dieselmotor von Sven Quandt fahren. Bei VW ist der Deutsche Rallyemeister Matthias Kahle der heißeste Kandidat für die Kleinschmidt-Nachfolge.

Die Verhandlungen sind noch nicht abgeschlossen, aber bei Seiten dementieren nicht. Jutta Kleinschmidt will dorthin zurückkehren, wo ihre Auto-Karriere begann, in einem von Sven Quandt eingesetzten Auto. Nur dass die ehemalige Dakar-Siegerin statt einem privat eingesetzten Mitsubishi (wie 1995) nun in einem Semi-Werks-BMW X3 CC sitzen wird.

Der Dreiliter-Diesel-Biturbo gilt im Dakar-Feld als das Aggregat, das es zu schlagen gilt. Defizite hatte das Auto bei seiner Feuertaufe im Januar bisher beim Fahrwerk. X-Raid Teamchef Sven Quandt war aber auch mit seinen Fahrern bei der diesjährigen Dakar nicht allseits zufrieden und machte keinen Hehl daraus, dass er nach Alternativen Ausschau hält.

Was Kleinschmidts Trennung von VW betrifft, herrscht weiter Unklarheit. Während Sportchef Kris Nissen sagt: "VW hat die Gespräche mit ihr und ihrem Management aufgenommen", behauptet Kleinschmidt das Gegenteil: "Wir hätten uns schon ein persönliches Gespräch mit Kris Nissen gewünscht. Entgegen anders lautenden Meldungen haben aber keine konkreten Verhandlungen mit VW stattgefunden."

Kris Nissen: "Matthias näher kennen lernen"

Auch weiteres Nachhaken beim Wolfsburger Konzern brachte keine Klärung: "Fakt ist, dass keine Einigung erzielt wurde. Details wollen wir nicht in die Öffentlichkeit tragen", so die offizielle Aussage von VW. Klar ist, dass Matthias Kahle bei der Rallye Transiberico starten wird. Einige der Prüfungen sollen identisch mit denen der Auftaktstrecken der Dakar 2007 sein. Als Beifahrer fungiert Andreas Schulz.

"Nach dem guten Eindruck beim Test in Tunesien haben wir bei der Transiberico die Möglichkeit, Matthias näher kennen zu lernen. Und er hat die Möglichkeit, Team und Auto besser kennen zu lernen. alles Weitere werden wir danach entscheiden", sagt Kris Nissen.

Keine Pläne mit Schlesser

VW gibt zu, dass auch Jean-Louis Schlesser in Tunesien den Race Touareg testen durfte. Kris Nissen dementiert aber, dass es konkretere Pläne für eine Verpflichtung des Franzosen gibt.

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