Goodwood 2022
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McLaren Artura GT4 - Rennwagen McLaren
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McLaren Artura GT4: Kundenrennwagen ohne Hybrid

McLaren Artura GT4 Kundenrennwagen ohne Hybrid

McLaren stellt den Nachfolger des 570S GT4 vor. Dieser basiert auf dem Artura-Straßensportwagen, kommt jedoch ohne Hybridsystem aus. Die Briten versprechen Verbesserungen in allen Bereichen.

Im McLaren Artura sorgen ein turbogeladener Sechszylinder-Motor und eine E-Maschine für massiv Leistung. Der Plug-in-Hybrid-Sportwagen für die Straße leistet in Summe 680 PS. Und wiegt trotz eines fast 90 Kilogramm schweren Akkus noch unter 1,5 Tonnen. Noch einmal deutlich leichter ist der Artura-Rennwagen, den der britische Hersteller in Goodwood auf dem Festival of Speed (23.6-26.6.) vorstellt, und auf die GT4-Klasse loslässt.

Das Regelwerk erlaubt hier keine Hybridkomponenten. Also werden E-Motor und Batterie ausgebaut. Das allein senkt das Fahrzeuggewicht um 130 Kilogramm, wie McLaren ausführt. Gegenüber dem Vorgänger, McLaren 570S GT4, speckt der Artura GT4 um etwa 100 Kilogramm ab.

Flacher V6-Turbo mit über 500 PS

Auch der Rennwagen basiert auf McLarens Carbon Lightweight Architecture (MCLA) – ein Monocoque in Leichtbauweise. Wo im Straßen-Sportwagen die Hybrid-Batterie verbaut ist, hausen im Artura GT4 die Tankblase und Nebenaggregate. McLaren spricht in Summe von einem Fassungsvermögen von 110 Litern. Zwei Förderpumpen und eine Hauptpumpe würden sowohl die Zuverlässigkeit als auch die Performance verbessern.

Der V6-Motor mit zwei Turboladern im heißen V ist auf sich allein gestellt. Die Leistungsausbeute ist trotzdem beachtlich. Der drei Liter große Motor mit einem Bankwinkel von 120 Grad treibt das Serienmodell mit 585 PS an. Wie viel der Rennwagen herausholen darf, hängt mit der Balance of Performance (BoP) zusammen.

Der 570S GT4 setzte auf einen V8-Turbomotor. Sein Nachfolger soll vom geringeren Motorgewicht, kompakteren Einbau und tieferen Schwerpunkt profitieren. McLaren will zudem die Gasannahme geschärft haben. Der Artura GT4 schaltet über ein Siebengang-Getriebe. Die Übersetzung fällt kürzer aus. Vielleicht fragen sie sich, warum McLaren nicht den Achtgang-Doppelkuppler der Straßenversion übernommen hat? Weil hier der E-Motor die Aufgabe des Rückwärtsgangs übernimmt. Im Rennwagen ist der Rückwärtsgang im Getriebe vorgeschrieben.

McLaren Artura GT4 - Rennwagen
McLaren
V6 statt V8: Der Artura GT4 folgt auf den 570S GT4.

Aerodynamik des Artura GT4

Die Leistung setzt der Hinterachse zu. Dort verbaut McLaren ein mechanisches Sperrdifferential. Das Motorsteuergerät stammt von Bosch. Profis wie Amateure werden den Artura GT4 gleichermaßen bewegen. ABS und eine einstellbare Traktionskontrolle – je nach Witterungsverhältnissen – dient vor allem Letzteren.

Die Vorderreifen sind breiter, die Dämpfung sei besser als im 570S GT4 – sagt der Hersteller aus dem britischen Woking. McLaren überarbeitete obendrein die Kühlung der Bremsen und verspricht einen verbesserten Service. So lassen sich die Hauben leichter abnehmen. Der Heckflügel schmiegt sich von hinten an das Chassis an. Damit lässt sich die hintere Verkleidung abnehmen, ohne den Flügel anfassen zu müssen.

An der Front zieht sich ein Splitter in die Breite. Die vorderen Radhäuser werden auf der Oberseite über kleine Kiemen entlüftet. Damit Fahrerwechsel schneller ablaufen, erleichterte man den Ein- und Ausstieg. Die Pedaliere lässt sich an die Größe der Piloten anpassen. Die greifen in ein Lenkrad mit beleuchteten Tasten – für die Fahrt bei Tag und durch die Nacht. Die Instrumententafel stammt von Bosch.

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