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Mercedes-AMG GT Future Concept von Alex Imnadze

Könnte so das AMG-Hypercar aussehen?

Mercedes-AMG GT Future Concept - Alex Imnadze - Hypercar - Design - Entwurf Foto: Alex Imnadze 57 Bilder

Mercedes-AMG entwirft für 2017 ein Hypercar für die Straße, dessen Äußeres noch relativ unbekannt ist. Designer Alex Imnadze hat seinen Traum eines extremen Supersportwagens von AMG bereits visualisiert.

10.01.2017 Andreas Haupt 1 Kommentar Powered by

Bislang kennen wir nur die Silhouette des Hypercars von Mercedes-AMG. Ansonsten ist das Design noch eine Unbekannte. Zur Technik gibt es etwas mehr Informationen. Das Hypercar soll ein Supersportwagen für die Straße mit Formel 1-Technik werden. Also kein reines Rennstrecken-Spielzeug. Der 1,6-Liter-Sechszylinder aus dem Silberpfeil sorgt für Vortrieb. Zusätzliche Elektromotoren verstärken den Punch.

Die Rede ist von mehr als 1.000 PS und einem Allradantrieb. Es sollen weniger als 300 Exemplare gebaut werden. Die dürften noch vor der Präsentation auf der IAA 2017 vergriffen sein.

Mercedes-AMG GT Future Concept - Alex Imnadze - Hypercar - Design - Entwurf Foto: Alex Imnadze
Mercedes-AMG-Hypercar von Designer Alex Imnadze.

Codename Ufo

Alex Imnadze schafft mit seiner Arbeit mehr Fakten zum Äußeren. Der Designer hat am Computer seinen eigenen Mercedes-Supersportwagen gebaut. Sein Mercedes-AMG GT Future Concept läuft unter dem Codenamen Ufo. Die Front von Imnadzes Entwurf dominiert ein breiter Grill mit einer einprägsamen Lichtsignatur. Die geteilte Spoilerlippe könnte auch als zwei runde Tabletts durchgehen, mit denen das Hypercar dem Fahrer die Straße serviert.

Die Insassen sitzen unter einer Cockpitkanzel, die weit nach vorne gerückt ist und auf eine Mittelmotor-Bauweise schließen lässt. Zwei Tankklappen auf dem Dach verstärken diesen Eindruck. Die Radhäuser sind kräftig ausgeformt, die Schweller stark ausgeprägt. An LMP1-Rennwagen erinnert die Dachfinne mit AMG-Logo und Mercedes-Stern.

Auf einen Heckflügel verzichtet Imnadze. Der Mercedes-Stern im Heck wird durch zwei Leuchtbänder flankiert. Ein paar Zentimeter über dem Asphalt breitet sich ein Diffusor mit sieben vertikalen Finnen aus.

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Das Porsche 906/917 Concept von Alex Imnadze

Kein Hersteller ist in Le Mans erfolgreicher als Porsche. Wie würde es aussehen, wenn man alte Langstreckenhelden der Marke mit modernen und künftigen Sportwagen verschmilzt? Alex Imnadze zeigt es uns mit seinem Porsche 906/917 Concept.

Mit dem Porsche 908-04 Concept hatte ein internationales Design-Team bereits einen eigenen Le Mans-Rennwagen am Computer entworfen. Die Künstler ließen sich von den Formen des 908 LH und von aktuellen und zukünftigen Sportwagen aus Zuffenhausen inspirieren. Stichwort 918 Spyder und Mission E.

Hypercar mit 1.100 bis 1.300 PS

Diesem Arbeitsansatz folgt auch Alex Imnadze. Der Automobildesigner hat mehrere Konzepte in einen Topf geworfen, kräftig umgerührt und einen weiteren visuellen Porsche-Riese erschaffen – das Porsche GT Vision 906/917 Concept, das nicht nur auf der Rennstrecke den Insassen zum Schwitzen bringen soll, sondern ebenso auf der Straße. Zumindest auf Computer-Bildern fährt der futuristische Sportwagen dort schon.

Imnadze, der laut eigenen Angaben (Homepage) bereits für Alfa Romeo, Maserati, Bertone und Ford tätig war, setzte sich nach der eigentlichen Arbeit nochmals zuhause an den Schreibtisch und erweckte in rund zwei Wochen das 906/917 Concept. Der Name verrät bereits, von wem sich der Designer inspirieren ließ. Vom Porsche 906, der als Langheckversion 1966 in Le Mans hinter drei Ford GT40 MK II die weiteren Plätze bezog. Und vom legendären 917, in dem Hans Herrmann und Richard Attwood 1970 den ersten von nunmehr 18 Gesamtsiegen für Porsche errangen.

Sein Porsche 906/917 Concept soll ein Hypercar mit einer Leistung zwischen 1.100 und 1.300 PS sein, sagt Imnadze. In die exakte Zusammenstellung des (imaginären) Hybridantriebstrangs hat der Designer noch keinen Hirnschmalz investiert. Vielmehr will er mit dem 906/917 Concept „eine Brücke zwischen den Le Mans-Klassikern, heutigen Porsche-Sportwagen und dem Mission E schlagen“, der für 2020 erwartet wird.

Neuester Kommentar

Ganz klar, ein inspiriertes Modell optisch ganz gut gelungen.
Ich habe einst diese tolle Zeit miterlebt vom Porsche 908 und 917. Nur sind diese Fahrzeuge "aerodynamisch wie ein Scheunentor und mit wenig Abtrieb" gegenüber heute. Deshalb die Designanlehnung nicht wirklich aerodynamisch effizient. Bei Strassenautos sollte man sich da eher am Ford GT 2016/2017 orientieren, wenn es um modernes Aerodesign geht.
Zudem sitzt der Fahrer zu weit vorne - für einen Front-Crash nicht optimal.
Aber als "Design-Spielerei" gut gelungen.
CH-Engineer

CH-Engineer 29. Dezember 2016, 10:54 Uhr
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