Mosley will Untersuchung beenden

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Für den Rennstall McLaren-Mercedes könnte der Spionage-Skandal nach einer öffentlichen Entschuldigung ausgestanden sein.

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Max Mosley, der Präsident des Automobil-Weltverbandes FIA, hat am Donnerstag (13. Dezember) die Mitglieder des Weltrats um Zustimmung gebeten, die für den 14. Februar angesetzte Verhandlung über die Zulassung des britisch-deutschen Rennstalls für die Saison 2008 zu streichen. Die Funktionäre sollten sich überlegen, "die Angelegenheit im Interesse des Sports zu beenden". 

McLaren räumt Fehler ein

Zuvor hatte sich McLaren-Mercedes in einem Brief an die FIA öffentlich für den Spionage-Skandal entschuldigt. Erst durch die Untersuchungen des Weltverbandes sei klar geworden, dass Informationen des Rivalen Ferrari im McLaren-Team weiter verbreitet waren, als mitgeteilt. In einem Brief an den Weltrat bedauerte McLaren-Geschäftsführer Martin Withmarsh, dass die hausinternen Untersuchungen dies zunächst nicht ergeben hätte und entschuldigte sich dafür.

Ferrari erklärte am Abend in einer Pressemitteilung, den Vorschlag Mosleys akzeptieren zu wollen. Auch wenn aus sportlichen Gesichtspunkten die Angelegenheit abgeschlossen werden sollte, bleibe festzuhalten, dass schriftliche und mündliche Aussagen von McLaren-Verantwortliche nachweisbar falsch gewesen seien, hieß es.

Entscheidung gefallen?

McLaren-Mercedes war im September zu einer Rekordgeldstrafe in Höhe von 100 Millionen Dollar verurteilt worden. Außerdem wurden dem britisch-deutschen Rennstall die Punkte in der Marken-Weltmeisterschaft aberkannt. Das Team war im Besitz von vertraulichen Ferrari-Daten, war zunächst aus Mangel an Beweisen aber nicht bestraft worden.

Falls für den neuen Wagen Informationen des Rivalen aus Italien verwendet wurde, droht eine Bestrafung. Am 14. Februar wollte die FIA eine Entscheidung fällen - die nun wahrscheinlich schon getroffen ist. McLaren-Mercedes hat die Strukturen verändert und will "sicherstellen", dass "nichts Vergleichbares jemals wieder passiert". Außerdem will das Team die Kosten der FIA-Untersuchungen übernehmen und hat volle Unterstützung bei den Untersuchungen zugesichert.

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