Mugello

Sechster Sieger in der Toskana?

Foto: Mercedes 100 Bilder

Update + + Mit dem Lauf in Mugello geht die DTM am Wochenende (13. bis 15.7.) in die zweite Saisonhälfte. Bei fünf verschiedenen Siegern in den ersten fünf Rennen erwartet die Fans auch in Italien wieder viel Spannung.

Nach der ersten Saisonhälfte liegen die ersten sechs Fahrer im Gesamtklassement innerhalb von zehn Punkten. Nach der Anpassung der Punkteverteilung im Jahr 2002 lag die Spitze nach fünf Rennen noch nie so eng zusammen. Auch wenn die letzten vier Rennen jeweils von Mercedes-Fahrern gewonnen wurden, sind mit Mattias Ekström auf Rang zwei und Martin Tomczyk auf Rang drei zwei Audi-Piloten ganz vorne im Gesamtklassement dabei.

Der Meisterschaftsführende Bernd Schneider versucht in Mugello seine gute Form aus den letzten beiden Rennen nach Italien mitzunehmen. Nach dem Sieg in Brands Hatch und dem zweiten Platz am Norisring gibt sich der Mercedes-Star zuversichtlich: "Ich habe gute Erinnerungen an diese Strecke" so Schneider, der in den 90er Jahren bereits zwei Siege in Mugello feiern konnte.

Rückkehr nach elf Jahren

Für die meisten anderen Fahrer dürfte es dagegen eine ganz neue Erfahrung auf dem Autodromo Internazionale del Mugello werden. Zuletzt stand der Kurs 1996 auf dem Kalender der DTM-Nachfolgeserie ITC. Aus diesem Jahr stammt auch noch der alte Streckenrekord durch Nicola Larini, aufgestellt in einem Alfa 155. DTM-Testfahrten im Jahr 2005 zeigten allerdings, dass die Bestzeit wohl nicht mehr lange halten wird. Heinz-Harald Frenzen war damals bereits rund vier Sekunden schneller.

Für das Audi-Team bedeutet das Mugello-Rennen eine Premiere. Die Ingolstädter bestreiten in dieser Saison erstmals ein Rennen auf der längsten Strecke im DTM-Rennkalender. Auf Überraschungen muss sich das Team aber wohl nicht einstellen. Vor Saisonbeginn durfte die Truppe von Audi-Sportchef Wolfgang Ulrich den Kurs bei Testfahrten schon einmal kennenlernen.

Interessantes Streckenlayout

Die Strecke selbst stellt die Fahrer vor allem bei der Setup-Arbeit vor große Herausforderungen. Auf der über einen Kilometer langen Gerade ist Top-Speed gefragt, in den vielen mittelschnellen Kurven benötigt der Fahrer dagegen Abtrieb. In den freien Trainings am Freitag gilt es hier, den optimalen Kompromiss zu finden.

Doch Winkelhock statt Kiesa

Zu einem überraschenden Wechsel ist es im Audi Privatteam TME gekommen. Obwohl am Donnerstag praktisch klar war, dass der dänische Ex-Formel 1-Pilot Nicola Kiesa das Cockpit von Adam Caroll übernehmen würde, nominierte Teamchef Colin Kolles am späten Nachmittag doch den Schwaben Markus Winkelhock. Auch für den 26-Jährigen kam die Entscheidung überraschend. Er kam erst am Freitagmorgen um fünf Uhr in Mugello an.

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