N'Ring

24h-Rennen in Gefahr?

Foto: Archiv

Da Nürburgring-Geschäftsführer Walter Kafitz mit Hilfe von ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk und ADAC-Ehrenpräsident Otto Flimm nach erfolgreicher Bittstellung bei Formel 1-Boss Bernie Ecclestone den Termin für den Grand Prix von Europa vom zu frühen - weil zu kühlen - 24. April auf das Fronleichnams-Wochenende des 28./29. Mai verlegt hat, musste der Langstreckenklassiker weichen.

Als einzig möglicher Ausweichtermin für das verlängerte 24 Stunden-Wochenende bliebe daher der 4./5. Mai. "Die 24 Stunden sind die größte Motorsportveranstaltung Europas mit rund 1.000 Aktiven. Wir brauchen für die Durchführung sämtlicher Rahmenrennen den Feiertag am Donnerstag und den Brückentag am Freitag“, betonte 24 Stunden Organisationschef Peter Geishecker, der eine Absage des Rennens in Erwägung gezogen hat.

Doch Anfang Mai wäre das Rennen nicht minder von Kälte und schlechtem Wetter bedroht wie das Formel 1-Rennen an seinem ursprünglich vorgesehenen Termin. "Wir wollen, dass wir die Zahl der Zuschauer beim 24-Stunden Rennen auf dem hohen Niveau der letzten Jahre halten “, sagt Geishecker, "doch bei einem so frühen Termin ist das kaum gegeben. Da ist es einfach noch zu kühl für die vielen Fans, die zelten wollen.“ Höchstwahrscheinlich bleibt Geishecker jedoch nichts anderes übrig, als den Termin Anfang Mai mit dem Christi-Himmelfahrt-Feiertag wahrzunehmen.

Es bleibt unverständlich, wieso die Nürburgring GmbH und die ADAC-Zentrale die nachweislich beliebteste Motorsportveranstaltung in Deutschland derartig benachteiligen. Während der Formel 1-Grand Prix für den Ring und die Veranstalter zuletzt ein Zuschuss-Geschäft war, schreibt Kafitz mit dem 24 Stunden Rennen schwarze Zahlen.

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