NASCAR

Speed mit ersten Testfahrten

Foto: Red Bull

Der ehemalige Formel 1-Pilot Scott Speed hat seine ersten Testkilometer in einem US-StockCar zurückgelegt. Nach den Proberunden auf der Strecke von Talladega zeigte sich der Amerikaner beeindruckt.

"Die Schräglage hier ist wirklich unglaublich und einschüchternd", sagte Speed nach der ersten Ausfahrt. "Wenn man noch nie in einem StockCar gesessen hat und dann in der ersten Runde Vollgas auf die hohe Wand zufährt - ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass das einfach war."

Schwere Umstellung

An Mut hat es Scott Speed ja schon zu Formel 1-Zeiten nie gefehlt. Spötter behaupten, dass der US-Boy nun in den geschlossenen Tourenwagen weniger kaputt machen kann, als in den sensiblen Formel 1-Boliden. Speed gab allerdings auch zu, dass der Umstieg vom Monoposto nicht ganz leicht fiel: "Dieses Auto ist ungefähr drei Mal so schwer wie ein Formel 1-Auto. Es bewegt sich von der Federung und den Reifen viel mehr. Es ist einfach eine schwere bewegliche Masse, in der man sich richtig winzig vorkommt."

Dafür, dass es seine Premierenfahrt war, schlug sich Speed beachtlich. Am ersten Tag belegte er immerhin Rang 29 von 44. Bereits am 5. Oktober will er sein Renndebüt geben. Um die Lizenz für die NASCAR-Rennserie zu erhalten muss Speed zuerst in ein Rennen in der ARCA-Serie absolvieren.

Speed trifft auf Villeneuve

In der StockCar-Königsklasse will Speed in der kommenden Saison dann - genau wie Umsteiger Jacques Villeneuve - in einem Toyota angreifen. Sein zukünftiges NASCAR-Team "Eddie Sharp Racing" wird von Red Bull gesponsert. Schon in der Formel 1 ging der US-Amerikaner für den österreichischen Energy-Drink-Produzenten an den Start.

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