Polit-Debatte über Valencia-Rennen

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Kaum ist die Einigung über einen siebenjährigen Vertrag zwischen Formel1-Promoter Bernie Eccelstone und der Stadtregierung in Valencia bekanntgegeben, regt sich in der Lokalpolitik Widerstand.

Offensichtlich ist der zwischen Ecclestone und dem lokalen Regierungschef Franciso Camps ausgehandelte Kontrakt noch nicht unterschrieben. "Der Vertrag wird nicht vor den Wahlen unterschrieben, aber ich bin zuversichtlich dass es geschehen wird", sagt Ecclestone. Die Lokalparlaments-Wahl soll Ende Mai stattfinden.

Impolitisch gegnerischen Lager regt sich lauter Protest. Die Opposition wirft dem der Mitte-Rechts-Partei angehörenden Camps vor, er wolle aus dem Grand Prix politisches Kapital schlagen. Die sozialistische Partei sieht in der Aktion einen Verstoß gegen die Wahlbestimmungen und hat bei der Wahlkommission Protest eingelegt. Zudem mokieren sich einige Politiker über die geplanten Ausgaben von 28 Millionen Dollar jährlich, die aus der Stadtkasse kommen sollen.

Alonso wundert sich

Kritik kam auch vom spanischen Weltmeister. Fernando Alonso freut sich über ein zweites Rennen in Spanien, wundert sich aber über den Bau eines Stadtkurses, obwohl Valencia seiner Meinung nach bereits eine funktionstüchtige und sichere GP-Strecke besitzt. Für das Streckenlayout des neuen Hafenkurses ist wie so oft der Aachener Hermann Tilke verantwortlich.

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