Porsche 911 RSR (2019) - Prototyp - Le Mans - WEC - Sportwagen-WM Stefan Baldauf
Porsche 911 RSR (2019) - Prototyp - Le Mans - WEC - Sportwagen-WM
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Porsche 911 RSR (2019) - Prototyp - Le Mans - WEC - Sportwagen-WM
Porsche 911 RSR (2019) - Prototyp - Le Mans - WEC - Sportwagen-WM 12 Bilder

Porsche 911 RSR (2019) mit Turbomotor?

Prototyp mit kreativer Auspuff-Führung erwischt

Porsche hatte den Fans noch einen Paukenschlag versprochen. Die Schwaben halten ganz offenbar Wort: In der Pipeline für 2019 befindet sich ein neuer 911 RSR – vermutlich mit Turbo-Power. Wir haben die Bilder des Rennwagens als Prototyp.

„Und dann haben wir da noch etwas, über das wir aber jetzt nicht reden.“ Frank-Steffen Walliser, Porsche GT-Motorsportchef, hatte bereits beim WEC-Lauf in Spa im Mai 2018 durchblicken lassen, dass die von Porsche-Vorstand Michael Steiner im Winter angekündigte „Stärkung des GT Motorsports“ nicht nur ein Lippenbekenntnis ist: Ein neuer Porsche 911 GT3 R für den GT3-Sport, ein neuer Cayman GT4 für die GT4-Klasse, ziemlich sicher ein Porsche 911 GT2 für die neue GT2-Klasse – und eben ein weiteres Highlight, über das man damals partout nicht reden wollte.

RSR klingt wie ein Staubsauger

Daran hat sich bis heute nichts geändert: Porsche macht weiter ein großes Geheimnis um den neuen RSR. Jetzt sind die ersten Bilder von Testfahrten in Weissach aufgetaucht, die aber noch aus der Vorerprobung stammen, wie die „kreative“ Auspuffführung nahelegt. Laut Aussagen von Ohrenzeugen klang der neue RSR wie ein Staubsauger – also kein hochfrequentes Kreischen mehr wie beim aktuellen 911 RSR. Das lässt samt der Auspuffführung dann nur einen Schluss zu: Porsche wechselt beim 911 RSR vermutlich doch auf ein Turbo-Triebwerk.

Die seitliche Auspuffführung ist ein starkes Indiz, denn die Turbolader sitzen natürlich ebenfalls seitlich neben dem nach wie vor in Heckmittelmotor-Bauweise platzierten Triebwerk. Ein Turbo-Triebwerk benötigt weniger Dämpfung durch Schalldämpfer – so kann man die Abgase auf kürzestem Wege seitlich ins Freie leiten. Warum die Rohre bei diesem Entwicklungsauto erst vorne enden? Vermutlich experimentierte Porsche hier mit Abgasquerschnitten und unterschiedlichen Rohrlängen, um den perfekten Abgasgegendruck zu erzielen. Beim bisher verwendeten Saugmotor entwichen die Abgase unter dem Heckstoßfänger. Mit der neuen Anordnung kann der Heckdiffusor nun noch weiter nach oben gezogen und damit deutlich effizienter gestaltet werden. Der neue 911 RSR soll am 27. September in Laguna Seca enthüllt werden.

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