Porsche 911 RSR

Der spektakulärste 911 aller Zeiten

 Porsche 911 RSR, Rennwagen, Genfer Autosalon, Messe, 2014 Foto: Stefan Baldauf / Robert Kah 8 Bilder

Mit dem neuen Porsche 911 RSR wollen die Zuffenhausener auch 2014 ordentlich im Sportwagen-Bereich mitmischen. Das erfolgreiche Vorjahresmodell wurde für die neue Saison noch einmal in vielen Bereichen verbessert. Auf dem Genfer Automobilsalon wird der GT-Renner offiziell vorgestellt.

Der neue 2014er Porsche 911 RSR wird zwar in Genf erstmals offiziell dem Publikum vorgestellt. Seinen ersten Einsatz hat der Sportwagen allerdings schon hinter sich. Als Klassensieger bei den 24 Stunden von Daytona startete er bereits im Februar eindrucksvoll in die Saison 2014.

Trotz des neuen LMP1-Projekts sollen die GT-Sportwagen im neuen Motorsport-Zentrum in Weissach nicht vernachlässigt werden. Über den Winter gab es ein umfangreiches Update-Paket für den Vorjahres-Le Mans-Doppelsieger. Konsequenter Leichtbau und ausgefeilte Aerodynamik lauten die wichtigsten Qualitätsmerkmale des Porsche 911 RSR.

Die vorderen und hinteren Kotflügel, Front- und Heckhaube, die Türen, der Unterboden, die Radhausverkleidungen, der Heckflügel, das Armaturenbrett und die Mittelkonsole sind nun aus Carbon gefertigt. Darüber hinaus bestehen alle Scheiben aus besonders dünnem und leichtem Polycarbonat. Zur Gewichtseinsparung trägt zudem die aus den GT-Straßenmodellen bekannte Lithium-Ionen-Leichtbaubatterie bei.

Updates beim Antrieb und der Aerodynamik

Der Porsche 911 RSR basiert auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911. 470 PS mobilisiert der bekannte Vierliter-Sechszylinder Boxermotor im Heck. Für die Saison 2014 gibt es noch einmal eine Detailoptimierung in Sachen Motoransaugung. Dank einer verbesserten Luftfiltergeometrie sollen Leistungseinbußen bei Verschmutzung des Filters reduziert werden. Der Motor ist über ein Sechsgang-Renngetriebe mit der Hinterachse verbunden. Geschaltet wird über Lenkradwippen.

Für die Saison 2014 wurde auch die Aerodynamik des Porsche 911 RSR überarbeitet. So sorgen das neugestaltete Heck inklusive neuem Heckflügel für eine verbesserte Aerobalance und dadurch für mehr Stabilität in schnellen Kurven. Auch an der Vorderachskinematik legten die Ingenieure Hand an. Ergebnis: Ein noch präziseres Lenkgefühl und damit eine bessere Beherrschbarkeit des Fahrzeugs in langsamen und mittelschnellen Kurven.

Piloten begeistert von neuem Porsche 911 RSR

"Der 911 RSR wurde in vielen Bereichen weiter optimiert. Durch die breiteren Hinterradfelgen und die ausgefeilte Aerodynamik konnte die Konstanz über einen Stint weiter verbessert werden", erklärt Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister. "Das ist zweifellos der beste 911, den ich je gefahren bin. Er fühlt sich immer noch an wie ein 911, kann aber praktisch alles besser als seine Vorgänger. Und obendrein ist er in meinen Augen auch der schönste und spektakulärste 911, den es je gab."

Teamkollege Patrick Pilet fügt noch eine weitere Stärke an: "Wir haben das Auto in der vergangenen Saison ständig weiterentwickelt. Besonders die bessere Gewichtsverteilung wirkt sich positiv auf die Performance aus. Der 911 RSR ist jetzt noch stabiler auf der Hinterachse und vermittelt dem Fahrer mehr Vertrauen. Dadurch kann man sich schneller ans Limit herantasten."

Der 911 RSR wird in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC mit den 24 Stunden von Le Mans eingesetzt und tritt zudem in der neuen United SportsCar Championship in den USA und Kanada an.

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