Race of Champions

Priaulx will Revanche gegen die Deutschen

Alain Prost Foto: ROC 47 Bilder

Sieben Fahrer haben das erste Training zum Race of Champions in der Esprit-Arena von Düsseldorf genutzt. Alain Prost, Heikki Kovalainen, Tourenwagen-Champion Andy Priaulx und Le Mans-Seriensieger Tom Kristensen schildern die ersten Eindrücke.

Alain Prost musste sich auf Asphalt wieder einschießen. "Seit 2003 fahre ich nur noch Eisrennen", lachte der 55-jährige Franzose. Und dann machte der 51-fache GP-Sieger seinem Nachfolger Sebastian Vettel ein schönes Kompliment: "Er hat den WM-Titel verdient. Wir haben dieses Jahr zwei Vettels gesehen. Den vor der Sommerpause, und den danach. Der danach hat gezeigt wie stark er ist. Und mit dem Titel im Rücken wird er 2011 stärker sein."

Auch zu Michael Schumacher gab Prost einen Kommentar ab: "Wer nach drei Jahren in seinem Alter zurückkommt, hat eine große Aufgabe vor sich. Ich habe 1992 nur eine Saison ausgesetzt, und das war schon schwierig. Das Problem von Michael war, dass er und das Team sich zu ambitionierte Ziele gesetzt haben. Es war vielleicht ein Fehler, den WM-Titel als Ziel anzugeben. Das war mit diesem Auto gar nicht möglich."

Kristensen will erneut den Nations-Cup

Tom Kristensen forderte Team Deutschland mit Vettel und Schumacher bereits heraus: "Ich habe 2005 mit Mattias Ekström die Mannschaftstrophäe gewonnen. Diesmal fahre ich zusammen mit Heikki Kovalainen im Nordic-Team. Heikki hat das Race of Champions 2004 gewonnen. Ich glaube, wir haben eine Chance, den Mannschaftstitel zu holen."

Andy Priaulx vermisst seinen Partner Jenson Button vom letzten Jahr. Er wird diesmal mit dem zweifachen englischen Tourenwagenchampion Jason Plato zusammengespannt. Der dreifache Tourenwagen-Weltmeister erinnerte sich an eine Niederlage im Londoner Wembley-Stadion gegen Team Deutschland und hofft auf Revanche: "Es wäre schön Vettel und Schumacher vor ihrem Publikum zu schlagen."

KTM und Buggy besonders beliebt

Unter den Autos im Angebot gibt es klare Favoriten. "Der KTM und der Buggy sind am besten. Das Nascar-Auto auf Slicks ist nicht für diese Strecke gemacht. Es ist so breit wie die Strecke und du kommst kaum um die Ecken", erzählte Priaulx. Prost hatte den VW Scirocco ins Herz geschlossen. "Das Auto hat Automatik. Da muss ich nicht kuppeln. Mit meinen kurzen Beinen komme ich nicht bei jedem der Autos an die Pedale heran."

Kovalainen kritisierte: "Mit dem Audi R8 kommst du kaum um die engen Ecken. Dafür macht der Porsche 911 unglaublich viel Spaß." Sebastian Vettel, Michael Schumacher und Rallye-Weltmeister Sebastien Loeb haben sich für das Abendtraining angemeldet. Der Vettel-Faktor hat sich für die Veranstalter bereits ausgezahlt. Für Samstag und Sonntag wurden 75.000 Tickets verkauft.

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