Rallye Akropolis

Loeb bleibt vorne

43 Bilder

An einem turbulenten zweiten Rallye-Tag (31.5.) in Griechenland konnte Sebastien Loeb seine Führung verteidigen. Auf den harten Schotterstrecken blieb allerdings kaum ein Pilot ohne Probleme.

Powered by

Die Reifen waren das bestimmende Thema am Samstag. Die Einheitsgummis aus dem Hause Pirelli waren den rauen Pisten bei heißen Temperaturen einfach nicht gewachsen. Nur wer schonend mit dem Material umging, konnte bis zum letzten der 120 Wertungskilometer kämpfen.

Loeb fährt materialschonend

Am besten meisterte diese Aufgabe wieder einmal Weltmeister Sebastien Loeb. Am Vormittag noch von einem Plattfuß eingebremst, verlangsamte der Elsässer am Nachmittag sein Tempo von sich aus, um die Reifen nicht überzustrapazieren. Damit holte sich Loeb die Führung von seinem Teamkollegen Dani Sordo zurück.

Der Spanier war auf den letzten Prüfungen einer der großen Leidtragenden. Nachdem Sordo bereits auf WP12 mit mehreren abgefahrenen Reifen kämpfen musste, erreichte er das Ziel der letzten Prüfung auf der Felge. Der große Zeitverlust ließ den zweiten Werks-Citroën bis auf Rang sieben abrutschen.

Weiter Probleme für Ford

Auch bei der Konkurrenz von Ford lief es nicht viel besser. Jari-Matti Latvala platzte beim Start zur ersten Nachmittagsprüfung der Ansaugschlauch des Turboladers. Ohne Turbo blieb der Finne auf den drei abschließenden WPs chancenlos und fiel mit knapp neun Minuten Rückstand auf Rang acht zurück.

Nur etwas besser erging es Mikko Hirvonen. Am Vormittag hatte der WM-Spitzenreiter erneut mit Aufhängungsproblemen zu kämpfen. „Es war wirklich ein harter Tag. Nach allem was passiert ist, kann ich glücklich sein, noch auf dem vierten Platz zu liegen.“

Zweimal Solberg auf dem Podium?

Neben Loeb profitierten vor allem die beiden Solberg Brüder von den Schwierigkeiten der Konkurrenz. Petter Solberg konnte sich bis auf Rang zwei verbessern. Vor den abschließenden sieben Prüfungen am Sonntag liegt „Hollywood“ 28,7 Sekunden hinter Loeb. „Das wird ein aufregender Kampf mit Petter“, freute sich der Franzose über das Duell.

Solberg selbst will es jedoch eher vorsichtig angehen lassen: „Wir schauen von Prüfung zu Prüfung. Ziel ist es, das neue Auto über die Distanz zu bringen.“ Auch wenn Teamkollege Chris Atkinson am Vormittag mit elektrischen Problemen aufgeben musste, hat der Impreza WRC08 bei der Akropolis-Feuertaufe ein positives Bild hinterlassen. „Wir müssen noch weiter daran arbeiten, aber dieses Auto hat auf jeden Fall Potenzial“, freute sich Solberg über den Speed und die Standfestigkeit seines neuen Sportgeräts.

Freude kam auch auf, als er vom guten Ergebnis seines Bruders Henning hörte. Der Stobart-Ford Pilot liegt aktuell auf Rang drei. „Zwei Solberg-Brüder auf dem Podium – das wär doch was“, strahlte Petter. Bruder Henning konnte die Freude noch nicht ganz teilen. „Es war einfach mörderisch da draußen. Ich bin einfach nur froh, dass ich es für heute überstanden habe.“

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie uns Ihre Meinung.

Kommentar schreiben
Neues Heft
Top Aktuell Porsche 911 RSR (2019) - Prototyp - Le Mans - WEC - Sportwagen-WM Porsche 911 RSR mit Turbo? Renner mit geheimnisvollem Auspuff
Beliebte Artikel Rallye Akropolis Ford fällt zurück Rallye Akropolis Saisonbeginn für Subaru
Anzeige
Sportwagen Aston Martin Project 003 Aston Martin Project 003 Mittelmotor-Supersportler für 2021 Porsche 911 RSR (2019) - Prototyp - Le Mans - WEC - Sportwagen-WM Porsche 911 RSR mit Turbo? Renner mit geheimnisvollem Auspuff
Allrad Kia Niro EV Elektro-SUV Kia e-Niro (2019) Elektro-SUV mit 485 km Reichweite Seat Tarraco, SUV, Offroad, Allrad, 7-sitzer Seat Tarraco (2019) Lesen Sie hier alles zum neuen Seat-SUV
Oldtimer & Youngtimer Ford Sierra I Cosworth 1985 50 Jahre Ford RS Schnelle Escort, Sierra, Focus Girls & Legendary US-Cars 2033 Girls & Legendary US-Cars 2019 Pin-Up-Girls und Muscle Cars