Rallye Akropolis

Loeb übernimmt WM-Spitze

Foto: McKlein 41 Bilder

Sebastien Loeb hat am Sonntag (1.6.) in Griechenland seinen 41. Rallyesieg eingefahren. Mit einer cleveren Fahrweise konnte der Citroën-Pilot auch die Führung im WM-Klassement von Mikko Hirvonen zurückerobern.

Der Schlüssel zum Sieg lag für Loeb darin, das Auto zu schonen und keine unnötigen Risiken einzugehen. „Manchmal muss man eben etwas Gas rausnehmen um Erfolg zu haben“, grinste der erfahrene Franzose. Während die Konkurrenz reihenweise von technischen Problemen heimgesucht wurde, kam Loeb – abgesehen von einem Reifenschaden am Samstag – relativ unbeschadet über die 340 Wertungskilometer. „Es war eine fast perfekte Rallye. Ich bin sehr zufrieden.“

Mit den zehn Punkten für den Akropolis-Sieg im Gepäck reist der Elsässer nun wieder als Tabellenführer in die Türkei. Sein härtester Konkurrent um die WM-Krone, Mikko Hirvonen, kam auf Rang drei ins Ziel. „Das war die härteste Rallye meiner Karriere. Ich bin froh, dass am Ende noch ein Podiumsplatz rausgesprungen ist.“

Enges Duell an der WM-Spitze

In der Gesamtwertung liegt der Finne nun einen Punkt hinter Loeb. „Das ist doch eine perfekte Ausgangssituation“, freute sich Hirvonen. Nach vielen Problemen konnte der Ford-Pilot am Ende den Schaden in Grenzen halten. Beim nächsten WM-Lauf auf türkischem Schotter muss damit Loeb zunächst wieder den Straßenfeger spielen.

Zwischen die beiden WM-Favoriten schob sich in Griechenland Ex-Weltmeister Petter Solberg auf Rang zwei. Mit seinem ersten Podiumsplatz 2008 legte „Hollywood“ mit dem neuen Subaru eine starke Debüt-Vorstellung auf den rauen Schotter. „Es ist unglaublich. Davon habe ich vorher nur geträumt“, freute sich Solberg. „Das Team arbeitet sehr hart im Hintergrund. Wir sind alle sehr hungrig auf Erfolg.“ Solberg konnte den Speed der Citroën über weite Strecken mitgehen, versuchte am Ende jedoch vor allem das Auto heil ins Ziel zu bringen.

Aava überrascht positiv

Auf Rang vier fuhr überraschend der Este Urmo Aava ins Ziel. Der C4-Pilot konnte damit seinen Markenkollegen Dani Sordo hinter sich halten. Am Ende lagen nur 29,7 Sekunden zwischen den beiden Citroën-Piloten. Für den 29-jährigen Aava bedeutete der vierte Platz das beste Rallye-Ergebnis seiner Karriere. „Es war wirklich sehr schwierig. Mit Rang vier haben wir das Maximum rausgeholt.“

Die restlichen Punkteplätze komplettieren die drei Ford-Piloten Matthew Wilson, Jari-Matti Latvala und Henning Solberg. Besonders Solberg zeigte sich enttäuscht, nachdem er am Abschlusstag mit technischen Problemen von Rang drei auf acht abrutschte. „Das ist eben Teil des Spiels“, sagte der Stobart-Pilot. „Es ist schade, besonders dass wir es nicht geschafft haben, nach der guten Ausgangslage zwei Solberg-Brüder aufs Treppchen zu bringen.“

Die neue Ausgabe als PDF
SUV Erlkönig Land Rover Discovery Sport Land Rover Discovery Sport (2019) Künftig auch als Hybrid-SUV BMW Niere groß Retusche BMW-Nieren XXL Guck mal BMW, es geht noch breiter
Promobil
Hymer B MC EHG-Verkauf Thor will nachverhandeln Süße Museen Museen für Naschkatzen Süßes zum Lernen und Naschen
CARAVANING
Automatikgetriebe Automatik-Getriebe im Vergleich Automatisch besser schalten Hero Camper Ranger Seite Hero-Camper von Kronings Zwei neue Modelle aus Dänemark
Anzeige
Alle Automarken von A-Z
Markenbaum Sideteaser Erlkönige, Neuvorstellungen und Tests von allen Marken
Gebrauchtwagen Angebote