Thierry Neuville - Rallye Argentinien 2017
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Rallye Argentinien 2017: Neuville-Sieg mit 7 Zehnteln

Rallye Argentinien 2017 Neuville-Sieg mit 7 Zehnteln

Thierry Neuville hat die Rallye Argentinien gewonnen. In einem Herzschlag-Finale setzte sich der Belgier erst auf der letzten Prüfung gegen Elfyn Evans durch. Der Waliser verpasste seinen ersten WM-Sieg nur um 7 Zehntel.

Selten gab es eine WM-Rallye, in der sich dermaßen viele Favoriten so schnell aus dem Verkehr zogen oder gezogen wurden. Es beginnt mit dem Hyundai-Team. Der Traum vom Sieg für Dani Sordo platzt schon auf der dritten Prüfung an einem Fels, der die Aufhängung knickt. Der Spanier kann sich zwar weiterschleppen, wird aber mit fast 15 Minuten Rückstand nur Achter.

Hayden Paddon überschlägt sich auf der ersten Freitagsprüfung. Das Auto ist kaum beschädigt, das Selbstvertrauen schon. Am Sonntag versagt zu allem Überfluss auch noch die Servolenkung. Am Ende nur Platz 6.

Citroen mit Nullrunde in Argentinien

Bei Citroen wurde Kris Meeke auf der dritten Prüfung von einer Bodenwelle aus der Bahn geworfen. Der C3 schlägt in den Büschen ein. Kaum war das rote Auto am Samstag notdürftig repariert geht es mit noch mehr Schwung als am Vortag von der Piste, dieses Mal mit acht Rollen seitwärts. Teamkollege Craig Breen zerhaut es auf der gleichen Welle, die Meeke am Freitag zum Verhängnis wurde, das Getriebe. Am Samstag entdeckt das Team an der gewechselten Kraftübertragung des Iren ein Ölleck. Am Ende holt Citroën null Punkte und bleibt abgeschlagen Vierter in der Markenwertung.

Davor rangiert Toyota. Das Team von Tommi Mäkinen zahlt einmal mehr Lehrgeld. Juho Hänninen fällt mit Ärger am Motor schon früh zurück und wird Elfter. Bei Jari-Matti Latvala schaltet das Steuergerät zwischenzeitlich auf Notlauf. Dazu kommt noch ein Reifenschaden. Im Ziel landet der Finne immerhin auf Platz 5.

Latvala bleibt WM-Zweiter und verliert nur 3 Punkte auf Spitzenreiter Sebastien Ogier. Der Weltmeister hadert vom ersten Meter an mit seinem Ford Fiesta. Mit dem Straßenfeger-Nachteil bleibt nur Schadensbegrenzung. Auf Platz 4 holt Ogier allerdings nicht einmal Punkte für die Markenwertung, denn dort werden die besten zwei von drei Fahrern eines Herstellers gewertet. Und zwei Kollegen waren schneller.

Krimi-Finale zwischen Evans und Neuville

Ott Tänak kommt als Dritter ins Ziel und schiebt sich auf Rang 4 der Fahrertabelle. Es sind nicht nur die frühzeitigen Abgänge der Konkurrenz, die das M-Sport-Team in Argentinien übermächtig aussehen lassen. Zehn von 18 Bestzeiten gehen an die Truppe von Malcolm Wilson. Im dritten Werksauto geigt Elfyn Evans groß auf. Auch dank seiner robusten DMack-Reifen fährt der Waliser dem Feld am Freitag mit sechs Bestzeiten in Folge davon und legt sich ein komfortables Polster von rund einer Minute zu.

Zwei Reifenschäden lassen den Vorsprung schrumpfen, so dass Thierry Neuville nach seinem Stoßdämpfer-Schaden am Freitag wieder herankommt. Bis auf 11,5 Sekunden rückt er dem Youngster am Samstag auf den Pelz. Nach Bremsproblemen in der vorletzten Prüfung trennen die beiden Führenden nur 6 Zehntel vor dem Finale.

Ein leichter Fahrfehler von Evans an einer der engen Hängebrücken sorgt am Ende für die Entscheidung. Der Nachwuchsmann hat gegen den etablierten Neuville um läppische sieben Zehntel verloren. Neuville stürmt sofort zu Evans, um ihm zumindest zu dessen Leistung zu gratulieren. Evans versuchte die Enttäuschung runterzuschlucken: „Es wird sicher einige Zeit dauern, bis die positiven Dinge dieses Wochenende überwiegen werden.“

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