Rallye Argentinien

Fünf Prüfungen gestrichen

Foto: McKlein

Wegen schlechten Wetters und des langen Transportweges von Buenos Aires nach Carlos Paz war ein Großteil der Teilnehmer beim geplanten Etappenbeginn (4.5.) um neun Uhr morgens nicht am Start. Der Veranstalter musste einen Großteil der Prüfungen annulieren.

Der Aufwand war gigantisch: 80 Autos, 14 Autotransporter, 500 Leute und drei Flugzeuge waren im Umzug des Rallyetrosses nach Buenos Aires involviert, um im River Plate-Stadion eine möglichst publikumswirksame Auftaktshow zu bieten.

Doch der Schuss ging nach hinten los. Vor einem halbleeren Stadion absolvierten die Teams die ersten zweieinhalb völlig unspektakulären Wertungskilometer, ehe sie die rund 18-stündige Heimreise antreten konnten.

Flugzeug musste umkehren

Doch der Rückflug über 700 Kilometer ins Rallye-Zentrum in Carlos Paz klappte nicht bei allen Beteiligten. Ein Flugzeug mit Gruppe N-Teilnehmern und FIA-Offiziellen musste wegen schlechten Wetters umdrehen und wieder in Buenos Aires landen.

Dementsprechend waren zahlreiche Starter zum Etappenbeginn am Morgen noch nicht anwesend. Folglich musste der Veranstalter die Prüfungen zwei bis sechs streichen. So stehen auf der Freitagsetappe nur noch drei Prüfungen auf dem Programm, darunter eine Zuschauerprüfung im Stadion von Cordoba.

In Führung liegt nach der Auftaktprüfung in Buenos Aires das Ford Duo Mikko Hirvonen und Jarmo Lehtinen in einem Werks-Focus WRC.

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