Rallye Dakar-Zukunft

Südamerika bleibt Dakar-Heimat bis 2012

VW Race Touareg Foto: VW 123 Bilder

Die Rallye Dakar wird bis mindestens 2012 weiter in Südamerika ausgetragen. "Wir bleiben hier, weil es am sichersten ist. Wir wissen noch nicht genau, in welchen Ländern wir fahren werden, aber die Lage in Afrika hat sich noch nicht verbessert", sagte Rallye-Direktor Etienne Lavigne am Donnerstag (18.11.) in Santiago de Chile vor einem Treffen mit Vizesportminister Gabriel Ruiz-Tagle.

2009 und 2010 wurde die härteste Rallye der Welt erstmals in Argentinien und Chile gefahren, beide Rennen gewann Volkswagen. Auch im nächsten Januar wird sie wieder dort stattfinden.

Route hängt von Sponsorgeldern ab

Von 2012 an könnten aber auch Nachbarländer wie Brasilien, Paraguay und Peru in Frage kommen. Dies hängt auch von der finanziellen Unterstützung durch die jeweiligen Regierungen ab.
Argentinien und Chile hatten jeweils Millionenbeträge für die werbewirksame Rallye bezahlt. Auch der zweimalige Dakar-Sieger VW hatte sich für eine dritte Dakar in Südamerika ausgesprochen.

Die traditionsreiche Rallye Dakar war erstmals 1978 veranstaltet worden und führte von Paris nach Dakar, in die Hauptstadt des westafrikanischen Senegal. 2008 musste das jährlich ausgetragene Rennen wegen Terrordrohungen in Nordafrika abgesagt werden.

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