Rallye Deutschland

Fanspektakel an der Mosel

Foto: McKlein 46 Bilder

Vom 15. bis 17. August brüllen wieder die Motoren der Rallye-WM in den Weinbergen an der Mosel und im Nordsaarland. Wir sagen Ihnen, wo sie am nahsten an die Action herankommen.

Mit bekannt deutscher Gründlichkeit haben die Organisatoren vom ADAC Mittelrhein auch 2008 die Deutschland Rallye vorbereitet: 6.700 Hinweisschilder, 1.600 Richtungspfeile und insgesamt 2.750 Streckenmarshalls und Helfer werden dafür sorgen, dass sich kein Fan in den Weinbergen verirrt und kein Stau den Weg zwischen den Prüfungen bremst.

Das Rallye-Leitsystem beginnt schon auf der Autobahn: Gleich elf Informationsstellen in und um Trier versorgen die Fans mit Tickets, Karten-Material und Ergebnissen. Von den ausgewiesenen Park & Ride Parkplätzen geht es per Shuttle Bus an die Strecke und zu den 88 eingerichteten Zuschauerzonen, von denen 24 eigens beschallt werden. Zur Streckensicherung wurden insgesamt 430 Kilometer Trassierband, 44 Kilometer Zwiebelzaun und 12.500 Meter Absperrgitter auf den 24 Prüfungen verteilt.

Auch 2008 erwarten die Organisatoren wieder weit über 200.000 Besucher aus der Region und dem europäischen Ausland. Die Rallye soll in erster Linie die Fans glücklich machen und dann erst die Piloten und Teams, lautet des Credo von Cheforganisator Armin Kohl. Und so sorgt der Rallyeleiter an allen wichtigen Stellen dafür, dass die Zuschauer so nahe wie möglich an die Autos rankommen. Selbst an den schnellsten Passagen sind die Boliden nie weiter als 15 Meter entfernt.

Logenplätze über den Haarnadelkurven

Den echten Fans dürfte aber auch das noch zu viel sein. Wer wirklich nah dran sein will, der muss früh aufstehen und sich in die steilen Weinberge begeben. Von den Mauern an den zahlreichen Spitzkehren können die Zuschauer den Rallye-Stars praktisch aufs Dach spucken. In den Serpentinen an der malerischen Mosel lassen sich die Boliden zudem länger beobachten als auf den schnellen Vollgas-Abschnitten im Flachland.

Wer das Rallye-Spektakel nicht verpassen will, sollte sich nicht zu lange mit der Bestellung der Tickets Zeit lassen. Wie die Organisatoren auf Nachfrage mitteilten, laufe der Vorverkauf sehr gut. Eine Woche vor dem zeremoniellen Start am Donnerstag gebe es zwar noch Karten in allen Kategorien, aber vor allem für die spektakuläre Prüfung "Circus Maximus" in der Innenstadt von Trier, seien nicht mehr allzu viele Plätze auf den Tribünen verfügbar.

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