Rallye-DM

Loix gewinnt in der Eifel

Foto: DRM

Gaststarter Freddy Loix ließ mit seinem Peugeot den Akteuren der Deutschen Meisterschaft rund um Daun keine Chance. Der Belgier gewann die Eifel-Rallye (16.-17.7.) souverän, Tabellenführer Matthias Kahle musste sich mit Rang drei begnügen.

Freddy Loix kam zur Vorbereitung für die Deutschland-Rallye (23.-25.8.) in die Eifel. Der Flame erhielt für seine Aufwärmübung statt dem aktuellen 307 einen gebrauchten 206 WRC. Aber auch das reichte, um Matthias Kahle im Skoda Octavia in Schach zu halten. Loix fuhr 15 von 16 Bestzeiten und gewann mit 3.19 Minuten Vorsprung vor Frank Färber und Thomas Schünemann im Mitsubishi Lancer Evo VI.

Matthias Kahle musste sich mit Rang drei zufrieden geben. Am Morgen des zweiten Tages war am Octavia die Kardanwelle gebrochen, dabei gingen zweieinhalb Minuten verloren. Von Platz acht startete der Görlitzer seine Aufholjagd, erst auf der letzten Prüfung fing er Marken-Kollege Maik Stölzel noch ab. Meister Hermannn Gaßner (225 Punkte) gewann, wie gewohnt, die seriennahe Gruppe N, verlor aber in der Meisterschaft weiter an Boden gegen Kahle (290 Punkte).

Knappes Finale in der Super 1600

In der Super 1600-Kategorie führte zunächst Horst Rotter im Opel. Als am Corsa die Radbolzen brachen war für Rotter aber ebenso Schluss wie am nächsten Morgen für Renault-Fahrer Carsten Mohe, der seinen Clio in eine Leitplanke warf. Im nagelneuen Citroen C2 übernahm Sven Haaf die Spitze, ein Regenschauer und eine falsche Reifenwahl führten aber zu zwei Drehern.

Plötzlich lag Niki Schelle im Suzuki Ignis vorn. Der Bayer rettete schließlich zwei Sekunden Vorsprung ins Ziel und sorgte so für den ersten Suzuki-Erfolg in Deutschland. Sven Haaf rettete trotz sinkendem Öldruck Platz zwei, muss die vorzeitige Meisterfeier aber vertagen.

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