Rallye-DM

Skoda Doppelsieg in der Eifel

Bei seinem Testeinsatz für die Deutschland-Rallye gab Gaststarter Alex Bengué mit Beifahrerin Caroline Escudero bei der Eifel-Rallye seinem Markenkollegen Matthias Kahle knapp das Nachsehen. Die Tabellenführung behauptet weiterhin Hermann Gaßner im Gruppe-N-Mitsubishi.

Mit der letzten Entwicklungsstufe des Fabia WRC reiste das Skoda-Werksteam in die Eifel. Während Nummer 1-Fahrer Armin Schwarz bei der gleichen Veranstaltung im Rahmenprogramm seinem Audi Quattro S1 Auslauf verschaffte, sollte Asphalt-Spezialist Alex Bengué den sechsten DRM-Lauf rund um Daun nutzen, um eine Abstimmung für die Rallye Deutschland (26. bis 28.8.) zu entwickeln und wieder etwas Wettkampfpraxis zu bekommen.

Seit der Rallye Monte Carlo hatte der französische Vizemeister keine Rallye mehr bestritten, dementsprechend zurückhaltend ging der Gallier zu Werke. Dennoch übernahm er sofort die Führung und baute sie langsam aber sicher aus. Erst zur zweiten Hälfte der Rallye gelangen Skoda-Rivale Matthias Kahle ein paar Bestzeiten.

Ein Dreher bei Tempo 150 sorgte kurz vor Schluss bei Bengué für einen Schreckmoment, doch schlug der Franzose nirgends an und verlor nur zehn Sekunden. Das Werksteam freute sich nicht nur über den Sieg, sondern vor allem, dass das neu entwickelte Fünfgang-Getriebe erstmals klaglos einen Rallye-Einsatz überstand.

Spannende Super 1600-Klasse

Beim deutschen Importeur wurde der zweite Rang fast wie ein Sieg gefeiert. "Man hätte erwarten können, dass das Werksteam deutlich weiter vorn liegt", sagte Sportchef Nikolaus Reichert. In der Tabelle verkürzte Matthias Kahle seinen Rückstand auf Hermann Gaßer auf zwölf Zähler. "Bei den letzten beiden Läufen darf nichts mehr passieren", sagt Kahle.

Hermann Gaßner gewann im Mitsubishi Lancer Evo VII wie gewohnt die seriennahe Gruppe N. Mehr als Rang sehs war allerdings nicht drin, Markus Fahrner im frontgetriebenen Opel Corsa Super 1600 war auf den flüssigen Wertungsprüfungen nicht zu halten. Der Schwabe übernahm in der 1600er-Kategorie punktgleich mit Markenkollege Horst Rotter die Tabellenführung, nachdem Rotter mit einem abgescherten Rad aufgeben musste. Zuvor hatten sich die beiden Kontrahenten ein Sekundenduell geliefert.

Eifel-Rallye Gesamt-Ergebnis nach 17 WP (165,78 WP-Kilometer):

1. Bengué / Escudero (Skoda Fabia WRC) 1:29:22,7 Std.
2. Kahle / Göbel (Skoda Fabia WRC) + 0:23,1 min.
3. Poulsen / Frederiksen (Toyota Corolla WRC) + 4:09,2 min.
4. Wallenwein / Zeitlhofer (Mitsubishi Lancer Evo 7) + 6:13,9 min.
5. Fahrner / Wenzel (Opel Corsa Super 1600) + 6:22,6 min.
6. Gassner / Schrankl (Mitsubishi Lancer Evo 7) + 7:04,6 min.
7. Stölzel / Hinneberg (Skoda Octavia WRC) + 7:13,6 min.
8. Steudten / Fuchs (Mitsubishi Lancer Evo 6) + 7:19,8 min.
9. Neuschäfer-Rube / Seitz (Mitsubishi Lancer Evo 6) + 7:37,3 min.
10. Corazza / Tonn (Mitsubishi Lancer Evo 7) + 7:49,2 min.

Stand DRM nach 6 von 8 Läufen

1. Gaßner / Schrankl (Mitsubishi Lancer Evo 7) 256 Punkte
2. Kahle / Göbel (Skoda Fabia WRC) 245 Punkte
3. Zehetmaier / Breuer (Honda Civic Type R) 186 Punkte
4. Corazza (Mitsubishi Lancer Evo 7) 175 Punkte
5. Stölzel (Skoda Octavia WRC) 144 Punkte
6. Fahrner / Wenzel (Opel Corsa Super 1600) 143 Punkte
7. Poulsen / Frederiksen (Toyota Corolla WRC) 135 Punkte
8. Steinacker / Röhm (VW Golf 4 TDI) 135 Punkte
9. Steudten / Fuchs (Mitsubishi Lancer Evo 6) 131 Punkte
10. Wallenwein / Zeitlhofer (Mitsubishi Lancer Evo 7) 123 Punkte
11. Rotter / Berdi (Opel Corsa Super 1600) 123 Punkte

Meisterschaftsstand Super-1600-Meisterschaft nach 6 von 8 Läufen

1. Markus Fahrner / Michael Wenzel (Opel Corsa Super 1600) 32 Punkte
2. Aaron Burkart / Tanja Geilhausen (Citroën Saxo Super 1600) 32 Punkte
3. Horst Rotter / Sabrina Berdi (Opel Corsa Super 1600) 30 Punkte

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