Rallye GB

Hirvonen legt vor

Foto: Ford 47 Bilder

Fünf der sechs Prüfungsbestzeiten am ersten Tag der Wales-Rallye sichert sich Mikko Hirvonen und liegt klar in Führung vor Grönholm und dem drittplazierten Loeb.

Nach 140 Wertungsprüfungs-Kilometern hat der Finne Hirvonen einen Vorsprung von 39,6 Sekunden auf seinen zweitplazierten Teamkollegen Marcus Grönholm. Dritter beim Nachthalt der Rallye in Swansea ist Weltmeister Sébastien Loeb im Citroën C4. Der Rückstand des Franzosen, der den britischen WM-Lauf noch nie gewinnen konnte, beträgt 57,9 Sekunden. Im Kampf um die Fahrer-Weltmeisterschaft ist somit noch keine Vorentscheidung gefallen.

Dichter Nebel am Vormittag und am Nachmittag dann strömender Regen sowie eine steife Brise aus Nordwest: Wales präsentierte sich am Freitag von seiner garstigen Seite. Diese Widrigkeiten des Wetters machten Mikko Hirvonen offenbar nicht das geringste aus. Der 27-Jährige Finne fuhr auf fünf der sechs Wertungsprüfungen die Bestzeit. „Dabei bin ich nicht mal besonders große Risiken eingegangen“, wunderte sich Hirvonen. „Es überrascht mich ein bißchen, dass die anderen nicht schneller sind.“

Vertrauen in meinen Aufschrieb verloren

„Ich habe schon auf der ersten Sonderprüfung bei der extrem schlechten Sicht das Vertrauen in meinen Aufschrieb verloren“, klagte WM-Spitzenreiter Sébastien Loeb. Der Franzose im Citroën muss mindestens Fünfter werden, um seinen vierten WM-Titel in ununterbrochener Folge sicher zu stellen. „Ich bin die meiste Zeit über vorsichtig gefahren und habe übermäßige Risiken vermieden. Man darf aber auch nicht zu langsam fahren. Sonst verliert man die Konzentration.“

Von Jari-Matti Latvala im Focus WRC des Stobart-Teams kann Grönholm keine Schützenhilfe mehr erwarten. Der junge Finne lag bis zur vierten Wertungsprüfung als Vierter in Schlagdistanz zu Loeb. Ein kleiner Ausritt ins Gelände hatte aber üble Folgen. Die Motorhaube des Latvala-Focus sprang auf und zertrümmerte die Scheibenwischer. Latvala verlor aufgrund dieses Mißgeschicks mehr als eine Viertelstunde und fiel aussichtslos zurück.

Team musste Lehrgeld bezahlen

Die Subaru-Fahrer spielten im Kampf um Spitzenzeiten genauso wenig eine Rolle wie Dani Sordo, der zweite Citroën-Werksfahrer. Während Impreza-Pilot Petter Solberg wenigstens noch Fünfter ist, wenngleich mit beträchtlichen 1.34 Minuten Rückstand auf Hirvonen, muss der junge Spanier im C4 WRC schon mehr als zweieinhalb Minuten Rückstand verbuchen.

Noch schlechter lief es für das Suzuki-Team. Beim ersten Einsatz des SX4 WRC auf Schotter musste das in Frankreich ansässige Team eine Menge Lehrgeld bezahlen. Infolge einer gebrochenen Bremsleistung konnte Fahrer Sebastian Lindholm keine einzige vernünftige Zeit fahren.

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