Rallye Japan

Loeb neuer Rekordchampion

Foto: McKlein 38 Bilder

Der alte und neue Rallye-Weltmeister heißt Sebastien Loeb. Ein dritter Platz hinter dem Ford Duo Mikko Hirvonen und Jari-Matti Latvala reichte dem Citroen-Pilot am Sonntag (2.11.) in Japan zum vorzeitigen Gewinn des fünften WM-Titels in Folge.

Dabei machten die äußeren Bedingungen den letzten Tag der Japan Rallye noch einmal zur Zitterpartie. Massive Regenfälle am Morgen sorgten für mangelhafte Sichtverhältnisse auf den schnellen Schotterprüfungen. Die heftigen Niederschläge verwandelten die aufgeweichten Schlammpisten in große Seenlandschaften.

Loeb ließ sich von den Umständen allerdings nicht aus der Ruhe bringen und verlangsamte auf den letzten Kilometern noch einmal das Tempo. Mit zweieinhalb Minuten Rückstand auf Sieger Hirvonen rollte der Franzose schließlich auf Rang drei ins Ziel, der zum vorzeitigen Gewinn der Meisterschaft ausreichte.

Loeb stellt neuen Rekord auf

"Es ist unglaublich. Es war wirklich eine schreckliche Rallye. Vom Beginn bis zum Ende war es sehr schwierig", sagte ein glücklicher Loeb im Ziel, wo das Citroen-Team bereits mit einer Champagnerdusche auf ihn wartete. Mit seinem fünften Titel stellte der Elsässer zusammen mit Beifahrer Daniel Elena einen neuen Rekord auf: "Wir hatten viel Druck, aber jetzt ist es endlich geschafft. Ich bin wirklich erleichtert", freute sich der Citroen-Pilot.

Probleme mit dem Differential sorgten in Verbindung mit den rutschigen Bedingungen kurz vor dem Ziel noch einmal für eine Schrecksekunde, als sich der C4 des neuen Weltmeisters auf der vorletzten Prüfung drehte: "Mitten auf der Gerade ist plötzlich das Heck ausgebrochen", berichtete Loeb. "Zum Glück haben wir nichts getroffen."

Verdiente Titelverteidigung

Zwar schrumpfte Loebs Vorsprung in der Fahrerwertung auf zehn Punkte, aber selbst wenn Hirvonen die letzte Rallye in Wales gewinnt und Loeb einen Nuller einfahren sollte, hätte der Franzose wegen der größeren Anzahl an Siegen die Nase vorn. "Jeder hat es gesehen. Sebastien hat zehn Rallyes diese Saison gewonnen und den Titel klar verdient", gratulierte Hirvonen. "Ich habe mein Bestes gegeben. Nächstes Jahr werde ich es wieder versuchen."

Hinter Subaru-Pilot Chris Atkinson landeten die beiden Suzuki-Piloten P.G. Andersson und Toni Gardemeister auf den Plätzen sechs bzw. sieben und sorgten damit für das beste WRC-Ergebnis des japanischen Herstellers. "Es war wirklich gut. Überhaupt keine Probleme", sagte der selbst etwas überraschte Andersson im Ziel. Mit Subaru-Pilot Petter Solberg dahinter auf Rang acht brachte auch der zweite japanische Hersteller beide Fahrzeuge bei der Heimrallye in die Punkte.

Ergebnis Rallye Japan

Ergebnis Rallye Japan

                                               

1. Mikko Hirvonen Ford 3:25:03.0 h
2. Jari-Matti Latvala Ford +31.1 Sek.
3. Sebastien Loeb Citroen +2:30.6 Min.
4. Chris Atkinson Subaru +3:42.4 Min.
5. Per-gunnar Andersson Suzuki +5:12.9 Min.
6. Toni Gardemeister Suzuki +6:09.4 Min.
7. Matthew Wilson Stobart Ford +7:05.3 Min.
8. Petter Solberg Subaru +13:19.9 Min.
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