Rallye Mexiko

Loeb verteidigt Spitze

Foto: McKlein

Sebastien Loeb hat am Sonntag (2.3.) seinen komfortablen Vorsprung bei der Rallye Mexiko ins Ziel gebracht und konnte damit seinen zweiten Saisonsieg feiern. Dahinter fuhr Subaru-Pilot Chris Atkinson auf Rang zwei das beste Ergebnis seiner Karriere ein.

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Mit der Routine eines Weltmeisters konnte sich Loeb am Sonntag den dritten Mexiko-Sieg in Folge sichern. Nur zwei Hunde in der ersten Tagesprüfung sorgten am Sonntag kurz für Irritationen. „Ich hatte mit einem guten Ergebnis gerechnet“, sagte Loeb im Ziel, „allerdings war es zwischenzeitlich nicht ganz so leicht wie gedacht.“ Die Führung im Gesamtklassement konnte der Elsässer mit seinem Sieg allerdings nicht übernehmen. Mit einem Pünktchen Vorsprung hielt sich Mikko Hirvonen gerade noch an der Spitze der WM-Wertung.

Überrschungsmann Chris Atkinson verbesserte sich mit Platz zwei im Klassement vom sechsten auf den vierten Rang. Nach dritten Plätzen in Japan 2005 und Monte Carlo 2008 kommt der Australier seinem ersten Rallyesieg somit immer näher. „Das ist wirklich cool. Mein Dank geht an das Team für die harte Arbeit“, freute sich der Australier im Ziel. Für die Subaru-Mannschaft endete die Rallye nach dem Ausfall von Petter Solberg somit doch noch versöhnlich.

Fünf Ford in den Punkten

Hinter dem Citroën von Loeb und dem Atkinson-Impreza versammelte sich ein Ford-Quintett auf den Punkteplätzen drei bis sieben. Mit Jari-Matti Latvala schaffte es erneut der Jüngste, der Ford-Armada aufs Podium. Mit seiner guten Pace erntete der Youngster sogar Respekt vom Weltmeister. „Es war am ersten Tag wirklich schwer mit ihm mitzuhalten“, sagte Loeb.

„Das gibt mir ein gutes Gefühl und noch mehr Selbstvertrauen“, kommentierte Latvala das Loeb-Lob. „Leider hatten wir gestern Nachmittag Probleme und konnten danach nicht mehr direkt gegen ihn kämpfen. Ich hoffe ich kann das bei den nächsten Rallyes nachholen.“ Im Zweikampf mit Latvala hatte sich Loeb am Samstag sogar für die risikoreiche Taktik entschieden, aus Gewichtsgründen nur einen Ersatzreifen auf die steinigen Pisten mitzunehmen.

Hirvonen im Glück

Hinter dem Spitzentrio tobte bis zum Ende ein enges Duell um Rang vier. Erst auf der vorletzten Prüfung konnte Mikko Hirvonen seinen Rückstand auf Henning Solberg aufholen. Der Finne profitierte dabei vom Pech seines Konkurrenten: Eine demolierter Stoßdämpfer vorne rechts führte vier Kilometer vor dem Ende von WP 19 zu einem Platten am Focus von Solberg. Hirvonen, der im Laufe der Mexiko selbst schon drei Plattfüße zu beklagen hatte, freute sich über den geschenkten Platz: „Zumindest einmal in dieser Rallye hatte ich etwas Glück.“

Dahinter komplettieren Matthew Wilson (Stobart) auf Rang sechs und Federico Villagra (Munchi’s) auf sieben das Ford Punkte-Quintett. In vier Wochen zieht der Rallye-WM-Tross weiter nach Süden. Auf den rauen Schotterpisten in Argentinien muss Hirvonen allerdings erneut als erster auf die Strecke gehen und den Straßenfeger spielen.

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