Renault

Alonso kurz vor Vertragsunterschrift

Foto: dpa

Die wichtigste Personalie im Fahrerkarussell der Formel 1 soll geklärt sein: Für eine angebliche Rekordgage von 100 Millionen Euro für drei Jahre soll sich der zweimalige Weltmeister Fernando Alonso für seinen Ex-Rennstall Renault entschieden haben.

Nach übereinstimmenden Medienberichten soll die Verpflichtung des "verlorenen Sohnes" diesen Dienstag (11.12.) bekanntgegeben werden. Mit dem Gehalt würde Alonso beinahe mit dem vor gut einem Jahr zurückgetretenen Rekordweltmeister Michael Schumacher gleichziehen. Dessen jährliches Salär bei Ferrari wurde auf 35 Millionen Euro geschätzt.

Spekulationen über Vertragslaufzeit

Allerdings variiert in den Blättern die Dauer des neuen Alonso-Vertrages. Die spanische Sportzeitung "Marca" berichtete, dass der Kontrakt über zwei Jahre geht. Das würde auch bedeuten, dass Alonso nach der Saison 2009 wie vielfach spekuliert doch noch zu Ferrari wechseln könnte. Dort läuft der Vertrag von Weltmeister Kimi Räikkönen dann aus. Ob der Finne die Scuderia aber auch verlässt, ist fraglich. Jüngst betonte er, für keine andere Rennmannschaft mehr fahren zu wollen.

Laut der Londoner "Times" bindet sich Alonso drei Jahre an Renault. Die "Daily Mail" meinte hingegen zu wissen, dass Alonso sich eine Ausstiegsklausel hat einbauen lassen, die es ihm ermöglichen soll, nach nur einem Jahr wieder den Hut zu nehmen. Das spanische Blatt "El Mundo" schrieb dagegen nur von einem Ein-Jahres-Vertrag. Einig waren sich aber alle: Alonso sitzt nach seinem völlig missglückten McLaren-Mercedes-Intermezzo nächstes Jahr wieder am Steuer eines Renault. Vermutet wird, dass Nelson Piquet Junior aus Brasilien den zweiten freien Platz bekommt - "eine Kopie von Hamilton", wie die spanische Sportzeitung "As" bereits titelte.

Drei Bewerber um Alonso

Nachdem sich die Silberpfeile von Alonso trotz eines Drei-Jahres-Vertrages getrennt hatten, meldeten neben Renault-Teamchef Flavio Briatore auch die Verantwortlichen von Toyota und Red Bull Interesse an dem WM-Dritten der vergangenen Saison an. Das österreichische Team wollte sich aber nur auf eine längerfristige Kooperation mit dem immer noch jüngsten Titelträger der Formel-1-Geschichte einlassen.

Dass Renault in der Spionage-Affäre um vertrauliche Informationen von Rivale McLaren-Mercedes am vergangenen Donnerstag straffrei davongekommen war, dürfte die Verhandlungen mit Alonso beschleunigt haben. Zusammen dominierten der mittlerweile 105-malige Grand-Prix-Starter (15 Siege) und Renault die Saison 2005 und 2006 und gewannen beide Male sowohl den Fahrer- als auch den Konstrukteurstitel. Sein anschließendes Jahr bei McLaren-Mercedes war von öffentlichen Anfeindungen und Vorwürfen seinerseits und dem Stallduell mit Vizeweltmeister Lewis Hamilton aus England geprägt.

Das britisch-deutsche Team trennte sich daraufhin von Alonso und soll laut "Daily Mail" bereit gewesen sein, dem Wunschkandidaten Nico Rosberg knapp sieben Millionen Euro zu zahlen. Doch der 22-Jährige verlängerte seinen Vertrag bei Williams-Toyota bis einschließlich 2009 - zu deutlich besseren Konditionen. Von dem angeblich neuen Jahresgehalt Alonsos darf aber auch Rosberg wohl nur träumen.

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