DTM - Lausitzring 2ß17 - Lucas Auer - Mercedes AMG C63 DTM xpb

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DTM Lausitzring 2017: Auer und Green siegen

DTM Lausitzring 2017 Auer und Green siegen, BMW mit Problemen

Mercedes und Audi holten sich in der Lausitz die Siege. Das Samstagsrennen ging an Lucas Auer, der Sonntag gehörte Jamie Green. Mattias Ekström zockte. BMW reiste ohne Podestplatzierungen vom zweiten Saisonwochenende der DTM 2017 ab.

Lucas Auer machte auf dem Lausitzring dort weiter, wo er zwei Wochen zuvor in Hockenheim aufgehört hatte. Der 22-jährige Österreicher fuhr am Samstag auf die Pole, und er gewann das Samstag-Rennen scheinbar mühelos vor Robert Wickens. Am Sonntag wurde Auer jedoch wieder auf den harten Boden der Tatsachen zurückgeholt.

In der Qualifikation glückte ihm keine anständige Runde. Und wer auf Platz 15 losfährt, kann bei dem hochkarätigen DTM-Starterfeld froh sein, wenn er als Zehnter im Rennen noch einen Meisterschaftspunkt erhascht. Tabellenführer Auer hat nun, nach vier von 18 Rennen, 69 Punkte auf dem Konto, einen mehr, als er 2016 in der ganzen Saison sammelte, als er Zwölfter wurde.

Green übertrumpft Wickens

Verglichen mit den teils sehr turbulenten Darbietungen beim Saisonauftakt in Hockenheim ging es in der Lausitz eher beschaulich zu. Doch DTM-Rennen auf der gigantischen 320-Millionen-Mark-Anlage in Brandenburg waren seit 2001 nur höchst selten nervenzerfetzende Krimis. „Der Lausitzring ist halt eine technische Strecke“, meinte Sonntag-Sieger Jamie Green.

Doch gerade der Brite sorgte für ein Highlight, als er dem lange führenden Robert Wickens mit DRS-Hilfe die Führung abknöpfte. Wer nun umgehend einen Konter des Kanadiers erwarte hatte, sah sich getäuscht. Green baute seinen Vorsprung unbeirrt aus. Zwei Gründe waren dafür maßgeblich. „Unser Mercedes war wegen der Performance-Gewichte um 15 Kilo schwerer als der Audi“, rechnete Fritz vor. Zudem war der Audi viel, viel netter zu den Hankook-Einheitsreifen als die Mercedes und vor allem die BMW. Diese These untermauerten auch Greens Markengefährten Mattias Ekström und Mike Rockenfeller.

Ekströms gewagte Taktik

Um dem Verkehrsgewühl im Mittelfeld zu entgehen, kamen diese beiden schon nach der allerersten Runde zum obligatorischen Reifenwechsel an die Box. Dann standen 150 Kilometer auf einem Satz Reifen an – was nach einer höchst kniffligen Aufgabe klingen mag. Doch die Realität sah anders aus. Ekström, der als Achter gestartet war, profilierte sich wieder als Spezialist für verwegene Aufholjagden. Der Schwede wurde Zweiter: „Es war nicht schwer. Ich fuhr einfach so schnell ich konnte.“ Abbauende Reifen? Kein Thema für Ekström: „Ich hätte bestimmt noch 20 Runden mehr fahren können.“ Von dem vor der Saison so gefürchteten „Drop“ der neuen Hankook-Reifengeneration fehlte in der Lausitz fast jede Spur – zumindest bei den Audi, und, mit Abstrichen, auch bei den Mercedes.

Am Ende griff Ekström in die Trickkiste. Dies argwöhnte jedenfalls die misstrauische Konkurrenz, der es sauer aufstieß, dass er seinen RS 5 in der Auflaufrunde einfach abstellte. Der Schwede wollte „komische Geräusche“ gehört haben: „Ich stellte das Auto ab, weil ich keinen größeren Schaden riskieren wollte.“ Mercedes-Mann Fritz fand dies nicht lustig: „Nächstes Mal fahren wir alle mit drei Litern weniger los und bleiben gleich nach der Ziellinie stehen.“ Der DMSB ließ es bei einer Verwarnung für Ekström bewenden.

Ganz andere Sorgen hatte Jens Marquardt: Einen Tag nach seinem 50. Geburtstag sah er so aus, als wäre er nicht ein Jahr, sondern fünf Jahre älter geworden. Grund für den Gram: Podiumsplätze waren für die Seinen nur mit dem Fernglas erkennbar, weil die Reifen auf den M4 stärker abbauen als bei der Konkurrenz. „Qualifikation und Rennen sind für uns zwei Welten“, resümierte Marquardt. Ein vierter Platz für Maxime Martin war am Samstag das BMW-Highlight. Am Sonntag, bei höheren Temperaturen, reichte es gar nur für Rang 8. „Sobald wir hinterherfahren, haben wir Probleme“, ächzte Marquardt.“ Aber grundsätzlich ist der Speed da bei unserem Auto. Wir geben weiter Gas.“

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