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Sportwagen-WM (WEC) in Shanghai 2016

Porsche gewinnt Hersteller-Titel

Sportwagen-WM - Shanghai 2016 - China - WEC - Porsche Foto: Porsche

Porsche bleibt in der Sportwagen-WM eine Macht. Nach dem zweiten Triumph in Le Mans 2016 seit dem Comeback fuhr die Weissacher Truppe auch den zweiten Hersteller-Titel ein. Das Trio Timo Bernhard, Mark Webber und Brendon Hartley sicherte sich in Shanghai den Sieg. Mit ihnen standen die Toyota-Piloten auf dem Podest.

07.11.2016 Andreas Haupt Powered by

2014 feierte Porsche sein Comeback im Langstrecken-Sport. Im ersten Jahr gingen die Pokale aber noch an die Konkurrenz. Seit dem letzten Jahr räumt Porsche allerdings ab. Zunächst triumphierte man in Le Mans und gewann zudem sowohl die Hersteller- als auch die Fahrer-Weltmeisterschaft der WEC. 2016 knüpft das Team aus Weissach an die Erfolge an. Wieder siegte man in Le Mans. Und in Shanghai sicherte sich Porsche abermals beim achten Lauf der Sportwagen-WM den vorzeitigen Titel in der Hersteller-WM.

Sechster Saisonsieg für Porsche

Das Trio Timo Bernhard, Mark Webber und Brendon Hartley startete das 6h-Rennen im Porsche 919 Hybrid mit der Startnummer 1 von der Pole-Position. 195 Runden später freuten sich die drei Werksfahrer über ihren vierten Saisonerfolg. Für Porsche war es der sechste in dieser Saison. Der Sieg war ungefährdet, obwohl der 919 Hybrid nicht ohne Wunden über die Distanz kam. Ein großes Gummistück beschädigte einen Scheinwerfer an der Front, weshalb die Mechaniker die Nase austauschen mussten. Im Kampf um den Sieg blieb das aber ohne Folgen.

Das Schwesterauto um Marc Lieb, Neel Jani und Romain Dumas schaffte es nicht auf das Podest, obwohl man zwischenzeitlich im Infight mit beiden Toyota war. Es reichte schlussendlich zu Platz vier. Porsche verbuchte in China insgesamt 38 Punkte und stockte sein Konto auf 301 Zähler auf. Ein Wert, der für die Konkurrenz unerreichbar ist. Im letzten Rennen in Bahrain, das in zwei Wochen stattfindet, sind noch maximal 44 Punkte für jeden Hersteller zu holen. Audi (222 Punkte) und Toyota (207) liegen zu weit zurück.

Die Japaner schafften es erstmals seit dem WM-Lauf in China 2014 wieder mit zwei Autos auf das Podest. Das bescherte Toyota 33 Zähler und lässt das Team vor dem Saisonfinale nah an Audi heranrücken. Hinter den Siegern rollten Kamui Kobayashi, Mike Conway und Stephan Sarrazin ins Ziel. Der Rückstand des Toyota TS050 Hybrid mit der Startnummer 5 betrug knapp eine Minute. Auch zwei Reifenpannen warfen das Trio nicht aus der Bahn und man überquerte den Zielstrich gut sieben Sekunden vor dem Schwesterauto um Anthony Davidson, Sébastien Buemi und Kazuki Nakajima. Der zweite Platz brache Kobayashi, Conway und Sarrazin näher an das führende Porsche-Trio (Lieb, Jani, Dumas) in der Fahrer-WM heran. Der Abstand beträgt 17 Punkte – bei noch maximal 26 Zählern, die ein Auto in Bahrain einsammeln kann.

Audi ohne Chance, Ford gewinnt bei GT

Für Audi blieben in Shanghai nur die Ränge vier und fünf. Wieder einmal stand sich die Marke mit den vier Ringen selbst im Weg. Dem R18 von Lucas di Grassi, Loic Duval und Oliver Jarvis kostete ein Tankproblem wertvolle Zeit, und verhagelte die Strategie. Zudem kam es zu einer Audi-internen Kollision zwischen Benoit Tréluyer und Jarvis beim Überrunden langsamerer Autos. Dadurch beschädigte sich der R18 mit der Startnummer 7 den Druckluftanschluss am rechten Seitenkasten. Die Folge: Der Wagenheber konnte beim Boxenstopp nicht angeschlossen werden. Die Reparatur kostete 25 Minuten und warf Marcel Fässler, Andre Lotterer und Benoit Tréluyer aussichtslos zurück (+ 14 Runden).

In der LM GTE Pro war Ford nicht zu schlagen. Der WM-Neueinsteiger in dieser Saison holte sich in China mit Andy Priaulx, Harry Tincknell sowie Stefan Mücke und Olivier Pla einen Doppelsieg. Dahinter landete Ferrari.

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