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Status 24h-Rennen Le Mans 2012 - Stunde 1

Glück und Pech für Audi

24h-Rennen LeMans 2012 Foto: xpb 56 Bilder

Nach der ersten Rennstunde in Le Mans führen die beiden Audi R18 e-tron quattro mit sicherem Vorsprung auf die beiden Toyota TS 030 Hybrid. Doch die anderen zwei der vier R18 mussten bereits einen außerplanmäßigen Boxenstopp einlegen.

16.06.2012 Claus Mühlberger

Die Pole-Position konnte der Audi-Pilot André Lotterer in die Führung im Rennen ummünzen. Nach einer Stunde hatte der Deutsche im Audi R18 e-tron quattro einen Vorsprung von 23 Sekunden auf seinen Teammate Allan McNish im anderen Hybrid-Audi R18 herausgefahren. Die Toyota-Konkurrenzwagen von Alexander Wurz und Stéphane Sarrazin haben einen Rückstand von 44, beziehungsweise 49 Sekunden.

Alarmglocke klingelte bei Audi

Zweimal klingelte bei Audi aber auch schon die Alarmglocke: Mike Rockenfeller meldete nach einer guten halben Stunde: „Das Heck ist sehr unruhig.“ Sein Audi R18 ultra wurde daraufhin zu einer genauen Untersuchung des Problems in die Box geschoben. Nach knapp drei Minuten stand fest: „Kein Befund.“ Rockenfeller wurde mit neuen Reifen wieder ins Rennen geschickt, fiel aber auf Platz zehn zurück.

Ein banaler schleichender Plattfuß war schuld daran, dass Loic Duval im anderen Audi R18 ultra den zweiten Platz verlor. Der Franzose fiel wegen des zusätzlichen Stopps auf Platz fünf zurück. Best of the rest ist Nick Heidfeld. Der Ex-Formel 1-Fahrer liegt mit seinem Lola-Toyota des Rebellion-Teams auf Rang sechs.

Zukunftsrennwagen ist schnell, aber nicht fehlerfrei

Der futuristische Deltawing-Nissan, dessen 1,6-Liter-Turbomotor nur 330 PS leistet, spulte seine ersten Rennrunden sehr zuverlässig ab. Michael Krumm rangierte nach der ersten Stunde auf Platz 28. Er fährt Rundenzeiten, die um etwa vier bis fünf Sekunden über den schnellsten Zeiten der LMP 2-Klasse liegen. Die Platzierung spielt für das Deltawing-Projekt aber eigentlich keine Rolle, denn das Auto fährt außer Konkurrenz mit. Allerdings wurde der Zukunftsrenner nach 90 Rennminuten wegen Getriebeproblemen in die Box geschoben.

Deutscher führt im Briten die GT-Klasse an

Erfreulich aus deutscher Sicht ist die starke Leistung von Stefan Mücke im Aston Martin Vantage V8. Der Berliner lieferte sich von der ersten Runde beim 24h-Rennen in Le Mans an ein spannendes Duell mit Oliver Gavin in der Werks-Corvette um die Führung in der GT-Klasse. Die Ferrari und Porsche folgen diesem Duo zur Zeit mit dem deutlichem Abstand von mehr als einer Minute.

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