Suzuki steigt in Rallye-DM ein

Foto: McKlein

Suzuki hat sich neben Citroën und Skoda offiziell als dritter Hersteller in der Deutschen Rallye-Meisterschaft eingeschrieben. Der Bayer Niki Schelle soll mit einem Suzuki Ignis um den Super 1600-Titel kämpfen.

Guido Hannich, Leiter Marketing und Kommunikation bei Suzuki Deutschlandkündigt mit dem Einsatz des gelben Rallye-Flohs ein längerfristiges Sportprogramm "auf dem automobilen Schlüsselmarkt Deutschland" an.

Mit der offiziellen Einschreibung meldet sich Suzuki nicht nur für die gegen Skoda kaum zu gewinnende Marken-Meisterschaft an, der deutsche Importeur zahlt auch in den Geldtopf, aus dem beispielsweise die TV-Produktions-Kosten der Rallye DM bestritten werden. Dort klaffte bisher nach dem Ausstieg von Opel eine empfindliche Lücke.

Anmeldung offiziell, Einsatz privat

Der Suzuki Ignis Super 1600 wird nicht nur von Frontantriebs-Spezialist Niki Schelle gefahren sondern auch vorbereitet. Als Testfahrer war Schelle in den vergangenen zwei Jahren ohnehin stark in die Entwicklung des Rallye-Ignis eingebunden.

Während in der WM längst der neue, viertürige Ignis zum Einsatz kommt, muss sich Schelle im nationalen Championat allerdings mit einem schwächeren Vorjahresmodell begnügen. "Auch wenn unser Einsatzfahrzeug nicht der neuesten Generation entspricht, hoffen wir dennoch schon bald ganz vorne mitmischen zu können", sagt der Bayer.

Saisonbeginn mit Heimspiel

Die deutsche Meisterschaft startet am 12. März mit der Oberland-Rallye, Schelles Heimspiel. In der Super 1600-Kategorie für frontgetriebene Autos mit maximal 1,6 Liter Hubraum treten mit Suzuki, Citroën, Opel, Renault und Peugeot gleich fünf Marken an, die höchste Starterzahl seit dem Bestehen dieser Klasse.

Favoriten für den Deutschen Titel sind wie in den vergangenen Jahren der Görlitzer Matthias Kahle und sein Beifahrer Peter Göbel auf einem Skoda Octavia WRC und Titelverteidiger Hermann Gassner mit Copilot Siggi Schrankl auf einem Mitsubishi Lancer Evo VII.

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