Teilerfolg für Heidfeld

Foto: BMW AG

BMW-Pilot Nick Heidfeld landete im Quaylifying am Samstag (21.6.) nur auf Platz zwölf, dennoch wertet der Mönchengladbacher das Ergebnis als kleinen Erfolg

Er fuhr in allen Trainingssitzungen auf Augenhöhe mit Teamkollege Robert Kubica. In der zweiten Qualifikationsrunde, in der alle Autos mit so wenig Benzin wie möglich unterwegs sind, fehlten Heidfeld nur 0,063 Sekunden auf Kubica. "Der Abstand war in den letzten Rennen deutlich größer", stellte Heidfeld fest.

Pech für ihn war, dass die Zeitabstände in Magny-Cours sich generell im Bereich von Hundertstelsekunden bewegten. Der Vorsprung von 0,063 Sekunden reichte Kubica zum Weiterkommen in die nächste Runde, während Heidfeld hängenblieb.

"Generell ist unser Abschneiden natürlich enttäuschend", resümierte Heidfeld. "Für mich persönlich aber zählt, dass ich bei der Lösung meines Problems Fortschritte gemacht habe." Es geht um Reifentemperaturen. Seit dem GP Bahrain hatte Heidfeld Mühe, die Reifen für seine schnelle Qualifikationsrunde aufzuwärmen.

Um der Lösung des Rätsels auf die Spur zu kommen, investierte der WM-Fünfte einen Testtag in Barcelona, an dem er sich ausschließlich um die Abstimmung des Autos und die Korrekturen an seinem Fahrstil kümmerte. "Die Lösungen, die ich da gefunden habe, haben auch in Magny-Cours funktioniert. Weil es sich in allen Trainingssitzungen bewährt hat, habe ich gute Hoffnung, dass das auch in Zukunft funktionieren wird." Die erwähnten Setup-Änderungen betreffen hauptsächlich den mechanischen bereich, also Dinge wie Gewichtsverteiliung oder Fahrwerkseinstellungen. Endgültig Entwarnung will Nick aber erst bei einem der nächsten Rennen geben. "Es ist erst ausgestanden, wenn es auf mehreren Strecken besser läuft."

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