Teilnehmerschwund in der Formel 3

Foto: Formel 3

Die Formel 3-Euroserie stürzt immer tiefer in die Krise. Nachdem in dieser Saison meist nicht mehr als 22 Autos am Start standen, droht der noch jungen Serie ein weiterer Exodus. Das Team Rosberg aus Neustadt an der Weinstraße hat seinen Ausstieg aus der Serie zum Saisonende bekanntgegeben.

Der Rückzug des Teams, das zu den renommiertesten Rennställen der Kategorie zählt, trifft das vor drei Jahren mit hohen Erwartungen fusionierte Championat aus Deutscher und Französischer Formel 3-Meisterschaft hart. So hat die reduzierte Teilnehmerzahl der Formel 3-Euroserie in dieser Saison die Verantwortlichen bei DMSB und FFSA zu einem neuen Technischen und Sportlichen Reglement gezwungen, um die Serie auch für Fahrzeuge älterer Jahrgänge schmackhaft zu machen.

Das Team Rosberg war sieben Jahre lang in der Formel 3 aktiv. Seit 1999 zählte die Truppe des ehemaligen Formel 1-Weltmeisters Keke Rosberg unter Leitung von Geschäftsführer Arno Zensen zu den erfolgreichsten der Kategorie. 2002 holte Team Rosberg-Pilot Gary Paffett überlegen den Deutschen Meistertitel.

Arno Zensen: "Zu hohe Kosten"

„Die immer weiter steigenden Kosten in der Formel 3-Euroserie stehen in keinem Verhältnis zum sportlichen ind wirtschaftlichen Nutzen“, begründete Zensen den Ausstieg. Mit dem Einstieg des Rennstalls in die neue A1GP-Serie hat die Neuorientierung des Teams bereits am vergangenen Wochenende begonnen.

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