Toyota Supra GT4 - Rennwagen Toyota
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Toyota Supra GT4 - Rennwagen 12 Bilder

Toyota GR Supra GT4

Mehr Leistung als der Straßen-Sportwagen

Toyota legt vom neuen Supra die nächste Rennversion auf. In Köln wird das japanische Sportcoupé zu einem GT4-Rennwagen umgestrickt. Der Netto-Preis: 175.000 Euro.

Das erste 24-Stunden-Rennen hat der neue Toyota GR Supra GT4 bereits hinter sich. Nicht offiziell, aber offensichtlich. Beim Rennen auf dem Nürburgring belegte das Sportcoupé den dritten Platz in der SP8T. Das ist die Klasse für Fahrzeuge mit Turbomotoren und einem Hubraum zwischen 2,6 und 4,0 Liter. Toyota ließ das Einsatzfahrzeug allerdings nicht unter dem richtigen Namen segeln. Der Rennwagen wurde als GR Supra ohne den Zusatz GT4 gemeldet.

Fast zwei Wochen nach dem bestandenen Langstreckentest bestätigte der japanische Hersteller den Bau des neuen Rennwagens, den man auf dem Genfer Autosalon im März zunächst als Studie gezeigt hatte. Auf den Werksbilder ist auf den ersten Blick zu erkennen, dass es das gleiche Auto ist wie beim 24h-Rennen. Man muss sich nur den Frontsplitter und Heckflügel anschauen.

Aerodynamikanbauteile für Supra GT4

Toyotas Motorsportabteilung in Köln hat den GR Supra GT4 entwickelt. Hier wird der Kundenrennwagen auch produziert. Mit einem GT4-Rennwagen steigt man mittelpreisig in den Motorsport ein. So ein Auto ist zwar teurer als zum Beispiel Cup-Modelle wie der BMW M240i, aber deutlich günstiger als die hochgestochenen GT3. Toyota bietet seinen Supra GT4 in Europa zu einem Preis ab 175.000 Euro netto an. Eine Rennserie für den neuen Rennwagen ist zum Beispiel die VLN-Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring.

Der GR Supra GT4 baut auf einer Stallkarosserie mit Überrollkäfig auf. Der Rennwagen ist 4,46 Meter lang, 1,855 breit und 1,25 Meter hoch. Unter der Haube arbeitet ein drei Liter großer Reihensechszylinder. Toyota steigert die Leistung auf 430 PS (Serie: 340 PS) und 650 Newtonmeter (Serie: 500 nm).

Der Motor mit Turboaufladung aus dem BMW-Regal wird für den Rennsport mit einer neuen Motorsteuerung von Magneti Marelli und einem abgespeckten Kabelbaum getrimmt. Die heißen Abgase bläst der Toyota GR Supra GT4 über eine Akrapovič-Abgasanlage heraus. Die Kraft des Reihensechsers wird über eine Siebengang-Automatik an die Hinterachse übertragen, und von einem motorsportspezifischen Sperrdifferential verwaltet. Der Fahrer kann über Carbon-Wippen am Lenkrad selbstständig schalten.

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Der GR Supra GT4 baut auf einer Stallkarosserie mit Überrollbügel auf. Der Rennwagen ist 4,46 Meter lang, 1,855 breit und 1,25 Meter hoch.

Auffällig sind vor allem die zahlreichen Aerodynamikanbauteile. Die Serienfront wird von einem mächtigen Spoiler unterbaut, auf das Heck setzten die Japaner einen großen, feststehenden Spoiler. In den Radhäusern stecken 11x18 Zoll große OZ-Felgen. Auf sie schnallen die Japaner Pirelli-Reifen. Das Fahrwerk wurde mit neuen Federn und Dämpfern auf die Rennsporteinsätze vorbereitet. Ein Bremssystem mit Sechsloch-Scheiben vorne und Vierloch-Scheiben hinten sowie rennspezifischen Bremssätteln verzögert den GT4-Supra.

Den ausgeräumten Innenraum bestückt Toyota mit einem FIA-Überrollkäfig, einer Rennsitzschale mit Sechspunktgurt sowie einer Feuerlöschanlage. Die Mittelkonsole und den vertikalen Teil des Armaturenbretts baut Toyota aus Kohlefaser.

Neben dem GR Supra GT4 haben die Japaner eine zweite Rennversion des Sportcoupés entwickelt. Sie fährt ab 2020 in der japanischen SuperGT in der GT500-Klasse. Hier wetteifern die Pendants der DTM.

Sportwagen Tests Toyota GR Supra, Exterieur Toyota GR Supra im Test Japan-Sportler trifft auf Reihensechszylinder

Wir testen was die Sportwagen-Neuauflage aus Japan wirklich kann.

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